Ortsumbau

Neugestaltung unseres Stadtviertels

 

Eine Zusammenfassung der Maßnahmen zur Umgestaltung Pasings finden Sie in den von der Pasinger SPD erstellten Broschüren Pasing im Wandel und Stadtteilsanierung Pasing.

 

Die ersten Forderungen zu einer neben den Bahngleisen liegenden Ortsumgehung (Verlegung des Verkehrs aus der Landsberger Straße) wurden Anfang der siebziger Jahre von einer Arbeitsgruppe der SPD (München West) für den Münchner Westen erhoben.

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Die sogenannten Dorsch-Untersuchung befürwortete 1988 den Bau der Nordumgehung, um eine starke Entlastung des Pasinger Zentrums zu erreichen. In den darauf folgenden Jahren erfolgte die Erstellung eines Entwicklungsprogramm für das Pasinger Zentrum, das letztendlich 1994 beschlossen wurde.

Aber erst als Überlegungen der DB AG konkreter wurden, größere Flächen des Bahngeländes zwischen Pasing und dem Münchner Hauptbahnhof zu verkaufen, nahm die Entwicklung des Pasinger Zentrums langsam Fahrt auf. Es folgten in den Jahren 1988 und 1989 zwei Wettbewerbe zur Nutzung der Bahnflächen zwischen Pasing und dem Hauptbahnhof. Besonders im 2. Wettbewerb 1989 wurden die Anknüpfung der Nordumfahrung an die Kreuzung am Knie (sogenannte lange Lösung), wie auch die Bebauung des Bahngeländes zwischen dem Pasinger Bahnhof und der Offenbachstraße, des Stückgutgeländes und auch des Geländes östlich Paul-Gerhardt-Allee festgelegt.

Die Vorschläge des Planungsbüros „Zwischenräume“ bildeten das Grundgerüst für den Bebauungsplan 1922a, der im Jahr 2006 endgültig vom Stadtrat beschlossen wurde. Schwerpunkt war die verkehrliche Entlastung und die fußgängerfreundliche Umgestaltung des Pasinger Zentrums. Dieser Bebauungsplan regelte den Verlauf der Nordumfahrung Pasing, die jetzt Josef-Felder-Straße heißt, das Umfeld des Pasinger Bahnhofs, die Struktur der Pasinger Arcaden wie auch die Wohnbebauung „Pasinger Tor“, den Straßenumbau im Pasinger Zentrum mit der Heranführung der Tram zum Bahnhof, die Neugestaltung des Pasinger Marienplatzes, die Bebauung des Stückgutgeländes wie auch die Bebauung mit Hochhaus direkt an der Kreuzung Landsberger Straße/Am Knie.

Aufbauend auf diesen Bebauungsplan 1922a führte die MFI (management für immobilien AG, Essen) ein Architektenwettbewerb durch, der vom Büro „Allmann Sattler Wappner“ gewonnen wurde. Parallel dazu wurde vom Baureferat der Stadt München ein Plangutachten ausgeschrieben, das von den Büros „Burger“ und „Topotek“ gewonnen wurde. Daraufhin wurde in einem Beschluss des Stadtrates im Sommer des Jahres 2008 das Bedarfsprogramm festgelegt. Hierauf folgten die einzelnen Baumaßnahmen: Pasinger Hofgärten, Arcaden I und II, Pasinger Tor, die barrierefreie Umgestaltung des Pasinger Bahnhofs, Restaurierung des Bürklein Bahnhofs und des Wasserpumpenhauses, der Bau der Nordumfahrung Pasing und die Umgestaltung des Pasinger Zentrums mit Verlegung der Tram zum Bahnhof.

Parallel zur Umgestaltung des Pasinger Zentrums wurde die Bebauung des Weylgeländes vorangetrieben. Überlegungen zur Umgestaltung der Nordseite des Pasinger Bahnhofs fanden statt. Der Wettbewerb für die Erstellung von Wohnungen im geförderten Wohnungsbau auf dem Stückgutgelände wurde 2013 durchgeführt. Letztendlich wurde im Jahr 2014 der Bebauungsplan für das Gelände östlich der Paul-Gerhardt-Allee vom Münchner Stadtrat gebilligt.