Münchner Actionsportzentrum: Konzept beschlossen

Constanze Söllner-Schaar
30
NOV

Der Sportausschuss hat gestern das Konzept für das Actionsportzentrum München beschlossen. Das Projekt im Quartier an der Paul-Gerhard-Allee geht auf eine Initiative der SPD-Stadtratsfraktion zurück, die sich für die Halle für den Trend- und Actionsport in der ehemaligen Eggenfabrik stark gemacht hatte.

Die stellv. SPD-Fraktionsvorsitzende Verena Dietl, sportpolitische Sprecherin, sagt dazu:

Trend- und Actionsportarten wie Skateboarding, BMX und Dirt Biken oder Parkour haben in München viele leidenschaftliche Anhänger, es hat sich eine lebendige Szene und teils schon eine richtige Tradition entwickelt. Im Winter und bei schlechtem Wetter sind die Möglichkeiten für die Sportlerinnen und Sportler allerdings arg begrenzt. Deshalb hat sich die SPD-Stadtratsfraktion für ein von der Witterung unabhängiges Actionsportzentrum eingesetzt. Mit Erfolg: Heute wurde das Konzept für dieses in München einzigartige Projekt beschlossen. Wir schaffen eine ganzjährige Heimat für den Münchner Actionsport.

SPD-Stadträtin Kathrin Abele, stellv. Sprecherin im Sportausschuss, sagt:

Das Actionsportzentrum München wird im Planungsgebiet an der Paul-Gerhard-Allee entstehen und sich auf zwei Gebäude verteilen: die denkmalgeschützte Eggenfabrik sowie eine neue, zweistöckige Halle. Das Zentrum wird sehr gut erreichbar und vielseitig ausgestattet sein, es richtet sich an Trendsportbegeisterte in jedem Alter. Bei der Planung wurde auch an Inklusion gedacht und zum Beispiel die Sportart Chairskating oder WCMX, also Skaten mit dem Sportrollstuhl, berücksichtigt.

Das Actionsportzentrum München soll bis 2021/2022 fertig sein. Auf dem Gelände werden außerdem eine Kindertagesstätte sowie eine Kinder- und Jugendfreizeitstätte errichtet.