Führung zu den Naturdenkmälern im Münchner Westen

Rüdiger Schaar
29
SEP

Gut 30 Teilnehmer hatten sich mit ihrem Fahrrad am Sonntagmorgen an der Regensteiner Linde am Pasinger Rathausplatz eingefunden. Ob das Wetter lten würde? Martin Hänsel vom Bund Naturschutz und Dr. Rüdiger Schaar vom Bezirksausschuss Pasing Obermenzing und vor allem die Besucher ließen sich nicht beirren und „erradelten“ sich zunächst vier „Baumpersönlichkeiten“ vom Pasinger Stadtpark bis zum Schloss Blutenburg entlang der Würm.

Bei mehr als trübem Wetter fanden sich am 08.09. mehr als 30 Teilnehmer*innen mit ihren Fahrrädern an der Regensteiner Linde am Pasinger Rathausplatz ein. Martin Hänsel vom Bund Naturschutz und Dr. Rüdiger Schaar vom Bezirksausschuss Pasing Obermenzing und vor allem die Besucher ließen sich von den dunklen Wolken nicht beirren und „erradelten“ sich zunächst vier „Baumpersönlichkeiten“ vom Pasinger Stadtpark bis zum Schloss Blutenburg entlang der Würm.

Der gelernte Forstwirt Martin Hänsel beschrieb anschaulich die Eigenschaften und Merkmals der Baumarten Linde, Esche und Kastanie sowie die Veränderungen, denen die Bäume durch Schädlinge, den Menschen und den Klimawandel ausgesetzt sind.

Aus seiner Erfahrung aus der Kommunalpolitik heraus stellte Dr. Rüdiger Schaar die Bedeutung der Naturdenkmäler und des Baumbestandes für das Mikroklima einer Großstadt dar. Ausführlich diskutiert wurde, in welchem Spannungsfeld sich der Erhalt der „Grünausstattung“ in einer wachsenden Stadt mit zunehmender Verdichtung befindet. Auch eine kritische Analyse der bisher erreichten Verbesserungen beim Baumschutz und die Herausforderungen, die sich durch das „Baumsterben 2.0“ ergeben, wurde nicht Trotz nun verstärkt einsetzendem Regen nahmen noch einige Teilnehmer den Weg zum Nymphenburger Schlosspark auf sich, um sich dort von Buchen, Eichen und Eiben verzaubern zu lassen. Ein begeisterter Teilnehmer aus Pasing fand am Ende die richtigen Worte: „Es war eine großartige Tour. Vielen Dank!“