München im Umbruch – und wo steht Pasing?

SPD Pasing
15
OKT

Unter reger Teilnahme fand am vergangenen Donnerstagabend unter dem Titel „München im Umbruch – und wo steht Pasing“ eine Veranstaltung über die soziale Entwicklung im Stadtbezirk im SPD-Bürgerbüro in der Alten Allee statt. Werner Nüßle, Leiter der Sozialplanung im Sozialreferat der Stadt, gab einen interessanten Ausblick auf aktuelle Entwicklungen und Planungen. Der Einladung der Pasinger SPD zu diesem wichtigen Thema waren auch der Landtagsabgeordnete Florian Ritter, der Bundestagskandidat Dr. Bernhard Goodwin, sowie die Stadträte Dr. Constanze Söllner-Schaar und Christian Müller gefolgt.

Werner Nüßle, Leiter der Sozialplanung im Sozialreferat, spricht vor Teilnehmern (Quelle: SPD Pasing)
Werner Nüßle, Leiter der Sozialplanung im Sozialreferat, spricht vor Teilnehmern (Quelle: SPD Pasing)

Während Pasing im Stadtvergleich eine unterdurchschnittliche Zahl von Sozialleistungen aufweist, wird, wie in der gesamten Stadt, das starke Bevölkerungswachstum zur größten Herausforderung für die Sozialplanung. Werner Nüßle dazu: „Aufgrund der positiven Standortfaktoren und einer starken Anziehungskraft werden Entwicklungen in Gang gesetzt, die die ursprüngliche Attraktivität Münchens untergraben könnten.“ Die Vorsitzende der Pasinger SPD, Franziska Messerschmidt, ergänzt: „Wir in Pasing werden alles uns mögliche dafür tun, diese Herausforderungen als Ressource für die Vorhaben der nächsten Jahre zu nutzen. “

So ist die Bevölkerung in Pasing-Obermenzing in den vergangenen 15 Jahren um 22% gestiegen und hat mit einer Einwohnerzahl von 73.320 Personen das Niveau von Bamberg oder Bayreuth erreicht. Für die kommenden 15 Jahre wird ein weiteres Wachstum von 14,3% auf ca. 82.000 Einwohner erwartet. Mit der Bebauung der letzten verbliebenen Freiflächen an der Paul-Gerhardt-Allee und auf dem ehemaligen Stückgutgelände an der Offenbachstraße erscheint das Potential für Wohnungsbau weitestgehend erschöpft. Für die Sozialplanung bedeutet das insbesondere die Aufgabe der gleichzeitigen Schaffung einer sozialen Infrastruktur mit Kindertagesstätten, Schulen, Freizeiteinrichtungen, Sportplätzen und Pflegeeinrichtungen. Es wird erwartet, dass die Einwohner des Stadtbezirks sowohl durchschnittlich älter werden, gleichzeitig aber durch den Zuzug junger Familien der Jugendquotient überdurchschnittlich hoch bleibt. Werner Nüßle ergänzte: „Gleichzeitig gewinnt der 21. Stadtbezirk als Zentrum für die wachsenden westlichen Stadtbezirke z.B. in Freiham an Bedeutung.“

Dem Vortrag schloss sich eine rege Diskussion an, in der vor allem klar wurde, dass nach der Bebauung der letzten Freiflächen weiterer Wohnraum nur noch durch Nachverdichtung erfolgen kann. Gerade in Pasing stelle dies eine große Aufgabe für die Politik dar. Franziska Messerschmidt: „Nachverdichtung bedeutet, dass unter anderem bestehende Grün- und Freizeitflächen überbaut werden müssten, aber wo sollen dann z.B. noch Sportanlagen für die neuen Bürgerinnen und Bürger entstehen? Wir von der Pasinger SPD nehmen diese Herausforderung kreativ zu werden an und werden uns weiter mit diesem spannenden Thema beschäftigen!“


Zum Neubau des Magneten am Pasinger Marienplatz – Eine gute und verkehrlich zukunftsorientierte Lösung

SPD Pasing
22
SEP

Der Bezirksausschuss 21 Pasing-Obermenzing hat auf seiner letzten Sitzung mit den Stimmen insbesondere von CSU und Grünen noch einmal eine Einwohnerversammlung zum “Neubau des „Magneten“ am Pasinger Marienplatz beschlossen. Der Beschluss erfolgte ohne konkrete Zielsetzung – „man wolle halt noch einmal darüber sprechen“.

Die SPD hat prinzipiell nichts gegen eine Informationsveranstaltung. Mit der Einladung zu einer Einwohnerveranstaltung erweckt man jedoch den Eindruck, dass noch ausgiebig Anträge gestellt werden könnten und noch Grundlegendes geändert werden könnte. Die SPD verwahrt sich gegen solche Vorgehensweisen des Bezirksausschusses. Zunächst werden alle Schritte zur Realisierung – die immerhin seit über einem Jahr vorangetrieben werden – mehr oder minder mitgetragen – und ganz am Schluss übt sich die CSU in der ihr eigenen Verhinderungspolitik.

Streitpunkt ist dabei insbesondere die Zahl der Stellplätze sowie deren Erschließung über eine Tiefgarage. Dabei soll – laut CSU in den bisherigen Gesprächen – natürlich auch das rückwärtig gelegen Krankenhaus verkehrlich nicht belastet und möglichst wenig zusätzlicher Verkehr ins Viertel gezogen werden.

Christian Müller, Stadtrat und 2. Stellvertretender Vorsitzender des Bezirksausschusses 21 Pasing-Obermenzing: „Das Vorgehen der CSU ist – nachdem endlich der lange diskutierte Magnet am Pasinger Marienpatz umgesetzt werden soll – völlig unseriös. Man kann nichts fordern, für das man keine anderen Lösungen hat.“

Constanze Söllner-Schaar, Stadträtin und Fraktionssprecherin der SPD im Bezirksausschuss 21 Pasing-Obermenzing: „Es geht nicht an, dass auf der einen Seite der Verkehr verringert werden soll und möglichst viele Menschen durch den neuen Magneten mit dem ÖPNV, zu Fuß oder mit dem Rad das Zentrum nutzen sollen, auf der anderen Seite viele Stellplätze gefordert werden. Hier bin ich erstaunt über die Grünen, die wortreich eine „Citymaut“ fordern, aber in Pasing nicht offen sind für eine Lösung, die Verkehr reduzieren soll.”


Wohin des (Rad-)Weges?

SPD Pasing
1
SEP

Bei einem Ortstermin machte sich die Pasinger SPD ein Bild von der Radwegsituation nördlich des Pasinger Bahnhofs auf dem ehemaligen Weyl-Gelände. Dort sind in den vergangenen Jahren Wohnungen und Dienstleistungseinrichtungen entstanden. Zwischen den Gebäuden und den Bahngleisen ist ein Radweg geplant und mittlerweile auch bereits teilweise umgesetzt.

Franziska Messerschmidt, Vorsitzende der SPD Pasing: „Diese Radwegverbindung ist ungemein wichtig für die Anbindung des Neubaugebiets an der Paul-Gerhardt-Allee an den Pasinger Bahnhof. Es freut mich, dass jetzt mit der Umsetzung begonnen wurde, es sind aber noch einige Fragestellungen zu klären. Der bereits fertiggestellte Radweg im östlichen Teil des Geländes endet bislang an der Kreuzung Offenbach-/Nusselstraße. Das ist eine potentielle Gefahrenstelle, die so nicht hinzunehmen ist.“

Abhilfe schafft eine Brücke über die Offenbachstraße, die den Radweg an die Nimmerfallstraße und weiter an das Neubaugebiet Paul-Gerhardt-Allee anbinden wird. Bereits 2007 und 2010 hatte die SPD die Schaffung dieser, bereits im Bebauungsplan 879a von 1988 vorgesehene, Brückenverbindung gefordert. Mittlerweile erhielt die Fahrradbrücke von der Stadt München den höchsten Prioritätsstatus 1+ und soll zeitnah gebaut werden.

Vollkommen unklar ist hingegen noch die Anbindung im westlichen Bereich an den Fußgänger- und Radtunnel unter den Gleisen des Bahnhofs. SPD-Stadtrat Christian Müller dazu: „Das ist Chance und Herausforderung zugleich. Momentan plant die Stadt die Neugestaltung des nördlichen Bahnhofsvorplatzes. Die Anbindung des Radweges an den Tunnel braucht da eine vernünftige, dauerhafte und sichere Lösung. Zusammen mit der Fraktion im Bezirksausschuß werden wir uns nach der Sommerpause mit den Details auseinandersetzen und einen Lösungsweg vorlegen.“

 

Die Pasinger SPD beim Ortstermin (v.l.n.r.): Susanne Weidemann, Raoul Koether, Rüdiger Schaar, Christian Müller, Alexander Parasidis, Helmut Mehring
Die Pasinger SPD beim Ortstermin (v.l.n.r.): Susanne Weidemann, Raoul Koether, Rüdiger Schaar, Christian Müller, Alexander Parasidis, Helmut Mehring
Graphische Darstellung der Radwegsituation. (Luftbild: Bayerische Vermessungsverwaltung; eigene Darstellung)
Graphische Darstellung der Radwegsituation. (Luftbild: Bayerische Vermessungsverwaltung; eigene Darstellung)

Von wegen Sommerloch –Sechs Anträge der SPD-Fraktion im BA 21

Constanze Söllner-Schaar
25
JUL

Gleich mit sechs Anträgen präsentiert sich die SPD-Fraktion im BA 21 Pasing-Obermenzing in der kommenden Sitzung am Dienstag, 26.07.2016. Nicht nur, dass dies eine beachtliche Anzahl ist, die SPD-Fraktion ist die einzige, die diesmal Anträge einbringt.   Fraktionssprecherin Constanze Söllner-Schaar sagt hierzu:

„In unserem Wirken für Pasing und Obermenzing ist keine Sommerpause eingeplant. Wir fordern daher diesmal den Ausbau bzw. die Sanierung der Gottfried-Keller-Straße mit gleichzeitiger Erweiterung der Fahrradabstellflächen, die Beteiligung von ausgewählten Gastronomiebetrieben in Pasing-Obermenzing an dem vom Abfallwirtschaftsamt entwickelten Konzept des „Münchner Bechers“ als Ersatz für Coffee-To-Go Becher sowie den Erhalt des Postsaals für Veranstaltungen auch unter einem neuen Pächter.

Im Bereich Umwelt- und Naturdenkmalschutz wünschen wir uns mehr Kontrolle der Ersatzpflanzungen bei Baumfällungen und das Anbringen einer Beschilderung an der Regensteiner Linde am Rathausplatz. Letztere steht an der Stelle des Hauses der jüdischen Unternehmerfamilie Regensteiner und hat die Umwandlung Pasings vom Dorf zur Stadt, aber auch die NS-Zeit und die jüngste Umstrukturierung des Pasinger Zentrums überdauert.

Der letzte der sechs Anträge beschäftigt sich mit dem 200-jährigen Jubiläum des Pasinger Stadtparks, das wir gerne mit einer Feier begangen haben möchten. Im Jahr 1818 schuf Kurfürst Maximilian I. durch den Bau des Schloss Gatterburgs die Grundlage für das heute rund 22 ha große, für die Pasinger, Gräfelfinger und Lochhamer so wichtige Naherholungsgebiet.

Nachdem all diese unsere Anträge der nachhaltigen Entwicklung Pasings zu Gute kommen, gehen wir davon aus, dass sie von den anderen Fraktionen ebenso begrüßt werden.“


Pasing ist bunt!

Franziska Messerschmidt
19
JUL

Unser Ortsverein hat am 16.06.2016 einen neuen Vorstand gewählt, dieser traf am 14.07. zu seiner konstituierenden Sitzung zusammen. Bestätigt im Amt wurde unsere bisherige Vorsitzende, Franziska Messerschmidt, unterstützt wird sie in ihrer Tätigkeit von ihrer bisherigen Stellvertreterin, der Stadträtin Constanze Söllner-Schaar sowie den ebenfalls wieder gewählten Stellvertretern Paul Jonathan Berger, Rüdiger Schaar und dem Stadtrat Christian Müller professionell unterstützt. Gerlinde Aigner löst die langjährige Kassiererin Evelyn Lang ab und als Schriftführer wurde Florian Beyschlag gewählt. Erfahrene Beisitzerinnen und Beisitzer sind Angelica Hagenstein, Maximilian Heilmeier, Ulrich Matitschka und Daniel Wiegand. Neu im Vorstand sind Walburga Gerstmayr, Susanne Weidemann, Peter Behrendt, Alexander Parasidis und Raoul Koether.

Als Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten setzen wir uns für ein solidarisches Miteinander aller Menschen in unserer Stadt ein. Jede/r soll die Möglichkeit erhalten, gleichberechtigt am gesellschaftlichen Leben teilzuhaben. Wir haben uns sowohl im Ortsverein als auch als Mitglieder der SPD-Fraktion im Bezirksausschuss 21 Pasing-Obermenzing für die kommenden zwei Jahren kommunalpolitisch viel vorgenommen. Als Themen stehen an: die Planungen für Pasing Nord, die Bebauung und Verkehrssituation an der Paul-Gerhardt-Allee, Verbesserung der Situation für Fahrradfahrer sowie gesamtstäditsche Themen wie Kinderbetreuung, Flucht und Migration und Wohnungsbau. Besonders freuen wir uns, dass es einen Ansprechpartner für die AG 60+ geben wird, Peter Behrendt übernimmt diese Funktion.

Vorstand der SPD Pasing
Mitglieder des neuen Vorstands der SPD Pasing (v.l.n.r.): Raoul Koether, Alex Parasidis, Susanne Weidemann, Paul-Jonathan Berger, Franziska Messerschmidt, Rüdiger Schaar, Florian Beyschlag, Peter Behrendt, Ulrich Matitschka, Uwe Bohnet (Revisor) und Walburga Gerstmayr. Nicht auf dem Bild: Constanze Söllner-Schaar, Christian Müller, Gerlinde Aigner, Angelica Hagenstein, Maximilian Heilmeier