Pasing im Wandel: unser Stadtteilspaziergang

SPD Pasing
15
MAI

Wer zuletzt vor zehn und mehr Jahren in Pasing war, würde es nicht wiedererkennen. Kaum ein Stadtteil ist einem solchen Wandel unterzogen worden, wie Pasing. Daher hat die SPD Pasing bereits vor einigen Jahren ihre kommunalpolitischen Stadtteilrundgänge begonnen. So auch diesen Samstag: Richard Roth, langjähriges Mitglied im Bezirksausschuss Pasing-Obermenzing, führte interessierte Bürgerinnen und Bürger durch den nördlichen Teil Pasings. Begleitet wurde er dabei von Bundestagskandidat Dr. Bernhard Goodwin und Stadträtin Dr. Constanze Söllner-Schaar.

Ausgangspunkt war der Pasinger Bahnhofsplatz, von da aus ging es über den Paseo zur Terrasse gegenüber dem ehemaligen Stückgutgelände an der Offenbachstraße. Dort entstehen zur Zeit unter der Regie der städtischen Wohnungsbaugesellschaft GWG 339 Ein- bis Vier-Zimmer-Wohnungen. Der größte Teil der Wohnungen ist von Stadt und Freistaat gefördert. Ein kleinerer Teil der Wohnungen wird als frei finanzierte Wohnungen geplant. Generell richtet sich das Angebot vor allem an Familien mit Kindern. Entsprechend entstehen auch zwei Kindertagesstätten und ein Nachbarschaftstreff. Durch eine Fußgänger- und Radwegbrücke wird das neue Wohngebiet über die Promenade an den Arcaden an das Pasinger Zentrum und den Bahnhof angeschlossen.

Ein ähnliches Brückenbauwerk entsteht auch über die Offenbachstraße nördlich der Bahn. Es schließt den neuen Fuß- und Radweg, der auf dem ehemaligen Weylgelände vom Nordausgang des Pasinger Bahnhofs und dem Wolkentunnel führt, an die Nimmerfall- und Hildachstraße östlich der Offenbachstraße an. Diese Brücke ist vor allem für die Verbindung zum Neubaugebiet an der Paul-Gerhardt-Allee wichtig, aber sie schließt auch den nördlich der Gleise gelegenen Radweg Hauptbahnhof-Laim-Pasing wie geplant an den Pasinger Bahnhof an. Auf Grund der Hartnäckigkeit der SPD-Fraktion im Bezirksausschuss wird der Bau dieser Brücke nun bald starten können, mit der Fertigstellung wird 2019 gerechnet.

Das 33 Hektar große Planungsgebiet zwischen Paul-Gerhardt-Allee, Bärmannstraße und den beiden Bahntrassen in Pasing-Obermenzing ist der letzte Abschnitt der Zentralen Bahnflächen, der noch nicht bebaut worden ist. Wo sich ein Gewerbegebiet befand, sollen einmal 5.500 Menschen wohnen und etwa 800 arbeiten. Neben den zirka 2.400 Wohnungen sind eine fünfzügige Grundschule mit Sporthalle, Kindertageseinrichtungen, fast zehn Hektar große, öffentliche Grünflächen und Geschäfte geplant, die auch den angrenzenden Wohngebieten zugute kommen sollen. An der Paul-Gerhardt-Allee soll ein Quartierszentrum als Treff- und Orientierungspunkt geschaffen werden. Ein umlaufender Fuß- und Radweg im Landschaftspark soll das Quartier mit dem Pasinger Bahnhof und dem Nymphenburger Schlosspark verbinden, entlang der Bahnlinie sind Ausgleichsflächen vorgesehen. Die denkmalgeschützte Eggenfabrik soll erhalten und für Trendsport genutzt werden.

Die Bürgerinnen und Bürger zeigten sich insbesondere an der Verkehrsanbindung des Neubaugebiets interessiert. Angesprochen wurden dabei der noch ungeklärte zusätzliche S-Bahn-Haltepunkt an der Berduxstraße und die Anbindung des Gebiets durch Fuß- und Radbrücken zur geplanten U-Bahn am Knie und zum Laimer Bahnhof.

SPD-Bundestagskandidat Dr. Bernhard Goodwin meinte dazu abschließend: „Was ich von diesem Stadtteilspaziergang mitnehme ist, dass die Stadt an vielen Stellen vieles richtig macht, aber auch auf die Unterstützung von Bund und Land angewiesen ist. Das betrifft den S-Bahn-Haltepunkt Berduxstraße ebenso, wie die U-Bahn nach Pasing. Dort muss nochmal nachgerechnet werden, ob nicht doch eine Förderung aus Bundesmitteln möglich ist. Was den Wohnungsbau betrifft, sieht man hier, wie wichtig es ist, bezahlbaren Wohnraum für alle zu schaffen. Das Sorge um das Thema Wohnen geht in München bis weit in die Mittelschicht hinein. Auch dort ist der Bund mit gefordert zu helfen. Dafür will ich mich einsetzen: als Anwalt der Münchnerinnen und Münchner in Berlin.“


Wie können wir in München frei und sicher leben?

Bernhard Goodwin
11
MAI

Dr. Bernhard Goodwin im Gespräch mit Dr. Thomas Böhle, dem Leiter des Münchner Kreisverwaltungsreferats.

Montag, 15. Mai um 18.30 Uhr, Retro Bar, Goethestraße 20, 80336 München

Wie steht es um die Sicherheit in unserer Stadt? Und wie um die Freiheit? Der Leiter des Kreisverwaltungsreferats, Dr. Thomas Böhle, ist seit einem Jahr Nachfolger von Wilfried Blume-Beyerle. Der Sozialdemokrat verantwortet die Bürgerbüros und entscheidet über die Rahmenbedingungen, die Sicherheit und Ordnung in der Stadt gewährleisten sollen.
Wie es gelingt, Sicherheit UND Freiheit in München weiterhin zu gewährleisten, darüber wird Böhle mit Dr. Bernhard Goodwin diskutieren. Für Goodwin ist klar, dass „Freiheit ohne Sicherheit wertlos ist“: „Nur in Sicherheit können wir wirklich frei leb­en.“ Der Bundestagskandidat für den Münchner Westen ergänzt: „Wer Ängste schürt, um den kleinen poli­tischen Vorteil zu ergaunern, der handelt falsch. Das gleiche gilt aber auch für alle diejenigen, die Gefahren ignorieren, weil sie nicht in ihr Weltb­ild passen.“ Goodwin bekräftigt, dass die Sozi­aldemokratie für nachhaltige Sicherheit sorgt, „weil sie die sozialen Ursa­chen angeht“.


Stadtbücherei Pasing jetzt auch Samstags offen

Constanze Söllner-Schaar
7
MAI

SPD-Stadträtin Dr. Constanze Söllner-Schaar ist begeistert: die Stadtbücherei Pasing, hat ab sofort, wie auch fünf weitere Stadtteilbibliotheken, jeden Samstag von 10 bis 15 Uhr geöffnet. Dieses Angebot geht auf die Initiative der SPD-Stadtratsfraktion zurück, die sich im Stadtrat dafür eingesetzt hat.

„Bereits in unserem Kommunalwahlprogramm haben wir gefordert, dass die Stadtbüchereien am Samstag öffnen sollten. So können die Münchnerinnen und Münchner bequem am Wochenende Bücher, CDs, DVDs und andere Medien ausleihen und zurückbringen. Vor allem für Berufstätige und Familien ist das sehr praktisch. Als Pasingerin freut es mich besonders, dass unsere Stadtbücherei zu den ersten gehört, in denen das möglich ist. Ich habe es am Samstag gleich ausprobiert und ein bisschen gestöbert, da ich selbst eine begeisterte Leserin und Nutzerin der Stadtbibliothek bin“, so Söllner-Schaar am Wochenende. Die Vorsitzende der Pasinger SPD, Franziska Messerschmidt, ergänzt: „Dieser Beschluss freut uns alle, vor allem auch für Schülerinnen und Schüler, die bedingt durch den ganztägigen Unterricht unter der Woche nur noch wenig Gelegenheit haben, das Angebot der Büchereien zu nutzen.“


SPD vor Ort: Kommunalpolitischer Stadtteilspaziergang durch Pasing

Bernhard Goodwin
6
MAI

Die SPD lädt am Samstag, den 13. Mai zum kommunalpolitischen Stadtteilspaziergang durch Pasing ein. Treffpunkt ist um 10.30 Uhr vor dem Restaurant ALEX bei den Pasing Arcaden (Pasinger Bahnhofsplatz 6). Gastgeber sind der SPD-Bundestagskandidat Dr. Bernhard Goodwin und Richard Roth, langjähriges Bezirksausschussmitglied und Pasing-Experte.

Die Tour geht vom Bahnhofsplatz durch den Wolkentunnel, entlang der Bahngleise auf dem neuen Fuß- und Radweg auf dem ehemaligen Weylgelände zum Neubaugebiet Paul-Gerhardt-Allee. Dort werden die geplanten Neubauprojekte und Grünanlagen, sowie die zukünftige Skaterhalle vorgestellt. Auf dem Rückweg erfolgt eine Besichtigung der Bauvorhaben auf dem ehemaligen Stückgutgelände an der Offenbachstraße mit den dort entstehenden sozialen Wohnbauprojekten.

Bundestagskandidat Dr. Bernhard Goodwin: „Ich will als Bundestagsabgeordneter der Anwalt der Münchnerinnen und Münchner in Berlin sein. Viele kommunalpolitische Themen sind eng mit der Bundespolitik verknüpft, zum Beispiel im Wohnungsbau, bei der Raumordnung oder in der Zusammenarbeit mit der Deutschen Bahn. Bei einem Stadtteilspaziergang durch Pasing zeigt sich diese enge Verzahnung besonders deutlich. Ich freue mich darauf, selbst neues zu lernen und mit den Menschen ins Gespräch zu kommen.“

Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

 


Volles Haus bei Frankreich-Diskussion der SPD Pasing

SPD Pasing
7
APR

„Ich will mithelfen, das Friedensprojekt Europa zu sichern“ nennen viele Neumitglieder der SPD als Grund für ihren Parteieintritt. Entsprechend voll war es Donnerstag, dem 6. April 2017, bei der Diskussionsveranstaltung „Liberté, Fraternité, Egalité – was geschieht nach den Wahlen in Frankreich?“ der Pasinger SPD im Bürgerbüro an der Alten Allee. Neben zahlreichen Neu- und Altmitgliedern kamen auch viele interessierte Bürgerinnen und Bürger um den Einschätzungen der beiden Referenten Myriam el Bettah, Vorsitzende der französischen Sozialisten in München und dem freien Journalisten Jean-Marie Magro zuzuhören.

„Die Chance, dass Marine Le Pen Präsidentin in diesem Jahr wird, sind real. Auch wenn die Umfragen eine klare Niederlage in der Stichwahl voraussagen, darf man sich nicht täuschen lassen. Immer mehr Franzosen sind gegenüber der Politik verbittert und sehen die Lösung ihrer Probleme in eine Rückbesinnung auf Nationalismus. Viele französische Jugendliche sind frustriert. 80 Prozent von ihnen haben Abitur, doch jeder Vierte, der unter 25 Jahre alt ist, hat keine Arbeit. Sie quälen sich von einem Zeitvertrag in den nächsten. Viele von ihnen sagen sich: Wir haben die Konservativen ausprobiert, dann die Sozialisten, warum also auch nicht den Front National?“ befürchtete Magro in seinem Statement. Myriam el Bettah ergänzte: „Viele Franzosen sind unschlüssig, ihre Entscheidung betreffend. Für die Kandidaten der beiden größten Parteien, nämlich PS und LR, ist es schwierig sich glaubwürdig zu präsentieren. Hamon ist ein guter Kandidat, er ist aktiv, jung, hat viele neue Ideen, und könnte tatsächlich diese Wende repräsentieren. Aber die Enttäuschung nach fünf Jahren Hollande ist so groß, dass viele Leute einfach nichts mehr von der PS hören wollen.“

Dennoch waren beiden Referenten zuversichtlich: „Zum Glück gibt es zwei Wahlgänge und ich habe immer noch eine Hoffnung, dass der „pacte républicain“ noch funktionieren wird, so dass Le Pen nicht gewinnen kann“, meinte el Bettah. Eine Hoffnung, die auch der Journalist Magro teilt: „Die Parteienlandschaft in Frankreich wird nach dieser Wahl zwar nicht mehr die gleiche sein. Die Sozialisten werden mit großer Wahrscheinlichkeit marginalisiert. Doch wahrscheinlich wird auch der republikanische Kandidat Fillon nicht in die Stichwahl einziehen. Gerade Emmanuel Macron mit seiner Bewegung „En Marche!“ könnte das politische System und den Diskurs revolutionieren.“

Und so drehte sich auch die anschließende Diskussion um die verschiedenen Kandidaten und mögliche Auswirkungen auf die Europäische Union. Die Meinung vieler Anwesender fasste der SPD-Bundestagskandidat für den Münchener Westen, Dr. Bernhard Goodwin zusammen: „Ich freue mich, dass der proeuropäische Politiker Macron die besten Chancen hat nächster Präsident zu werden. Gemeinsam mit Martin Schulz kann er dann ein starker Motor für ein solidarisches Europa werden.“

(Myriam el Bettah, Vorsitzende der französischen Sozialisten in München und der freie Journalist Jean-Marie Magro)