SPD informiert zu Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung

29
JAN

Samstag, 8. Februar 2020, 10 Uhr: AWO-Senioren- und Pflegeheim Fritz-Kistler-Haus, Schmaedelstraße 29, 81245 München-Pasing

Wann schnallen Sie sich an? Gleich, wenn Sie ins Auto steigen oder erst wenn Ihr Wagen auf einen Graben zusteuert? Mit den Themen Vorsorgevollmacht, Betreuungsvollmacht und Patientenverfügung ist es ähnlich. Am besten kümmert man sich darum, wenn man sie noch nicht braucht. Im Unterschied zum Anschnallen im Auto sind Vollmachten und Patientenverfügung aber komplizierter. Um hier Licht ins Dunkel zu bringen lädt die Pasinger SPD zu einer Infoveranstaltung ein, die die verschiedenen Aspekte dieses wichtigen Themas beleuchtet.

Auf Einladung der Stadträtin und Ärztin Dr. Constanze Söllner-Schaar kommt die Münchner Fachanwältin für Familienrecht Irene Schmitt am Samstag, 8. Februar um 10 Uhr zu einem Vortrag mit dem Titel „Vorsorgevollmacht, Betreuungs- und Patientenverfügung: Was bedeutet dies, was kann ich regeln und wie verfasse ich diese Erklärungen“ in das AWO-Senioren- und Pflegeheim Fritz-Kistler-Haus in der Schmaedelstraße 29 in Pasing und beantwortet Fragen der Zuhörer.

Dr. Constanze Söllner-Schaar: „Die Vorsorge für den Fall, dass man krank geworden ist und seine Interessen nicht mehr selbst wahrnehmen kann, geht alle Altersgruppen an. Damit es da keine bösen Überraschungen gibt und auch um den Angehörigen bei oftmals schwierigen Entscheidungen zu helfen, sollte man sich um die entsprechenden Vollmachten und die Patientenverfügung rechtzeitig kümmern. Unsere Veranstaltung richtet sich deswegen nicht nur an ältere Menschen. Wir laden auch herzlich die Kinder- und Enkelgeneration ein. Gerade für junge Familien ist das ein wichtiges Thema!“

Eine Anmeldung zur Veranstaltung ist nicht erforderlich. Der Eintritt ist frei.


Ausstellung: 150 Jahre Münchner SPD

25
JAN

Begonnen hat alles vor 150 Jahren in der Nordendhalle, wo am 1. März 1869 eine Veranstaltung angekündigt war, deren einziger Tagesordnungspunkt die “Besprechung der Arbeiterfrage” war. Tatsächlich handelte es sich um eine Gründungsversammlung – als die Besucher die Nordendhalle wieder verließen, gab es einen Münchner Ableger des seit 1863 bestehenden “Allgemeinen Deutschen Arbeitervereins”. 70 Leute sollen gleich an diesem Tag beigetreten sein. Das war noch nicht die SPD. Aber einer ihrer Vorgängervereine. Einer, der ziemlich schnell wieder verboten wurde, weil die politischen Debatten in Vereinen der Obrigkeit suspekt waren.

Was Münchens Genossen damals so umtrieb, ist teilweise noch immer aktuell. Andere Themen sind aus dem politischen Diskurs verschwunden. Zum 150. Geburtstag der Münchner SPD sind die damaligen Ereignisse auf Bildtafeln festgehalten worden. Diese 14 Tafeln beschreiben die Einbettung der Gründung der Münchner SPD in den historischen und gesellschaftspolitischen Kontext.

Diese Ausstellung wird im SPD-Bürgerbüro in der Alten Allee 2 ab 28. Januar täglich von 10 – 16, Freitags bis 12 Uhr zu sehen sein.

Eröffnet wird sie am 27. Januar ab 19 Uhr von Florian Ritter, MdL und Franziska Messerschmidt, Stadtratskandidatin und Vorsitzende der Pasinger SPD.


125 Jahre SPD Pasing

19
JAN

„Rote Fahnen flatterten über rund 1.500 ausgelassenen Gästen, die aus ihrer Gesinnung durch Rufe wie ‚Hoch lebe die soziale Revolution, hoch die Sozialdemokratie‘ keinen Hehl machten.“ Dieses Zitat aus einem Gendarmeriebericht des Jahres 1894 stellte Münchens 3. Bürgermeisterin Christine Strobl in den Mittelpunkt ihrer Festrede zum 125. Gründungsjubiläum des SPD-Ortsvereins Pasing und spannte den weiten Bogen zur Gegenwart. Soziale Gerechtigkeit, Teilhabe am öffentlichen Leben, Bildungsgerechtigkeit und angemessener, bezahlbarer Wohnraum sind auch in der Gegenwart noch zentrale Forderungen der SPD, die auch heute in einer Millionenstadt wie München nichts von ihrer Aktualität verloren haben. Sie prägten das Wahlprogramm der Sozialdemokraten zur bevorstehenden Kommunalwahl im März.

Zahlreiche Gäste aus Politik, Vereinen und Kultur waren der Einladung der Ortsvereinsvorsitzenden und Stadtratskandidatin Franziska Messerschmidt gefolgt und feierten den runden Geburtstag der ältesten Pasinger Partei, darunter der Landtagsabgeordnete und SPD-Bezirksvorsitzende Florian Ritter, die Bezirksrätin Katja Weitzel, sowie die SPD-Stadträte Verena Dietl, Christian Müller, Dr. Constanze Söllner-Schaar sowie von der CSU Frieder Vogelsgesang und Sven Wackermann. Ebenso gekommen waren zahlreiche ehemalige Mandatsträger, wie die ehemaligen Landtagsabgeordneten Anne Hirschmann und Max von Heckel, der Alt-Stadtrat Helmut Aschl und Hanna Wolf, die den Münchner Westen von 1990 bis 2002 im Deutschen Bundestag vertrat.

Hanna Wolf berichtete in einer spannenden Talkrunde, moderiert von Robert Hümmer, über ihren Kampf für Frauenrechte und Gleichstellung, sowie den Erfolg, als in den 90er Jahren alle SPD-Vertreter in den Parlamenten aus Pasing Vertreterinnen waren, neben ihr selbst und Anne Hirschmann, die Bezirksrätin Gerda Schneider-Koether. Deren Sohn, Raoul Koether, bei den bevorstehenden Wahlen selbst SPD-Kandidat, berichtete im Anschluß daran über seine Kindheitserlebnisse im Pasinger Ortsverein an der Seite seiner Mutter und erinnerte an den kürzlich verstorbenen, langjährigen Ortsvereinsvorsitzenden Günter Eppeneder.

„Die Pasinger SPD geht gut aufgestellt in die Zukunft!“, rief nach einer unterhaltsamen Einlage des Kabarettisten Jürgen Kirner, die Pasinger Ortsvereinsvorsitzende Messerschmidt den circa 150 Festgästen zu. Sie freue sich auf viele weitere erfolgreiche Jahre für die Pasinger Sozialdemokratie und schloss mit den Worten: „Vor uns liegen wunderbare Tage!“


Veranstaltung morgen: Was macht der Bezirksausschuss?

Rüdiger Schaar
17
JAN

Das langjährige Bezirksausschussmitglied und BA-Kandidat Dr. Rüdiger Schaar, Mitglied in den Unterausschüssen Natur und Umwelt, Kultur und Heimatpflege, sowie Denkmalschutzbeauftragter, wird über die Arbeit im Bezirksausschuss, das Bürgerbudget und vergangene und zukünftige Projekte berichten. Der Experte für Bürgerbeteiligung Raoul Koether, assoziiertes Mitglied des Berlin Instituts für Partizipation und SPD-Stadtrats- und BA-Kandidat, gibt einen Einblick in moderne und digitale Formen der Bürgerbeteiligung und Möglichkeiten, wie Bürgerbeteiligung in Pasing-Obermenzing konkret umgesetzt werden kann.

Termin: Samstag, 18.1., 10 Uhr.
Ort: Bürgerbüro, Alte Allee 2


Bürgerinnen und Bürger wollen S-Bahn-Halt Berduxstraße schnellstmöglich

SPD Pasing
12
JAN

Der S-Bahn Halt-Berduxstraße im Neubaugebiet an der Paul-Gerhardt-Allee in Pasing muss unbedingt kommen. Darüber waren sich alle Bürgerinnen und Bürger einig, die am vergangenen Freitag den Infostand der SPD Pasing dazu besucht hatten. In einer Straßenumfrage sprachen sich 100% der Befragten dafür aus, im Mittel würden die Befragten den neuen S-Bahn-Halt für sieben Fahrten pro Woche nutzen.

Der SPD-Fraktionsvorsitzende im Münchner Rathaus, Stadtrat Christian Müller dazu: „Wir brauchen für die Erschließung des Neubaugebiets an der Paul-Gerhardt-Allee den neuen S-Bahn-Halt Berduxstraße so schnell wie möglich. Bereits 2014 hat das Bayerische Verkehrsministerium signalisiert, dass das möglich wäre. Seit dem gab es drei Verkehrsminister und ein neuer Wechsel steht bevor. Die längst versprochene Machbarkeitsstudie aber liegt noch immer nicht vor!“

Seine Stadtratskollegin und Fraktionssprecherin der SPD im Bezirksausschuss Dr. Constanze Söllner-Schaar ergänzt: „Bei unserem Infostand haben uns auch viele Menschen angesprochen, die hier neu eingezogen sind oder bald einziehen werden. Viele hatten Fragen zur Verkehrsanbindung und alle wünschen sich den neuen S-Bahn-Halt.“

Franziska Messerschmidt, SPD-Ortsvereinsvorsitzende und Spitzenkandidatin für den BA, sieht den Bund und das Land in der Verantwortung: „So gerne wir hier auf kommunaler Ebene den gordischen Knoten durchschlagen wollen: die S-Bahn ist leider Aufgabe des Freistaats Bayern und des Bundes. Beide Verkehrsminister haben außer wagen Versprechungen bislang nichts beigetragen. Es wird Zeit, dass den Worten endlich auch Taten folgen. Wann hält die S-Bahn an der Berduxstraße, Herr Minister? Die Pasinger und Obermenzinger Bürgerinnen und Bürger warten jetzt schon lange genug!“