So macht Wachstum Spaß!

5
JUN

2. Pasinger Zukunftsforum

Dienstag, 19. Juni 2018, 19.30 Uhr, Antica Osteria, Nimmerfallstr. 48, Pasing

München wächst wie keine andere deutsche Großstadt: Statistisch zieht jeden Tag ein Reisebus voll Menschen neu in die Stadt! Wie können wir diese Entwicklung gut gestalten, und dafür sorgen, dass München lebenswert für alle bleibt? Darüber diskutieren wir am 19. Juni im zweiten Pasinger Zukunftsforum.

Zukunftsforum… was war das nochmal? Genau, das Diskussionsformat ohne lange Vorträge, das offen für alle Interessierten ist, ob Parteimitglied oder nicht. Es geht hier um gute und kontroverse Diskussionen; wir wollen gleich und ohne Umschweife zu Sache kommen und debattieren so lange, wie wir Lust haben. Das letzte Mal hat das ganz hervorragend geklappt!

Also: Wenn Sie Ideen haben, wenn Sie an der aktuellen Situation etwas stört, wenn Sie Probleme lösen wollen, wenn Sie etwas besonders ärgert, wenn Sie das Thema einfach interessiert, wenn Sie das Kommunalwahlprogramm der Münchner SPD mitgestalten wollen… dann kommen Sie zum Zukunftsforum! Und bringen ein paar Leute mit, die gerne mitdiskutieren!


Vergabe von Straßennamen für zwei Pasinger Bürger

SPD Pasing
9
MAI

Zwei verdienten Pasinger BürgerInnen wird im Zuge der Straßenbenennung im Neubaugebiet Paul-Gerhardt-Allee posthum eine besondere Ehre zuteil. Nicht zuletzt aufgrund der Initiative unserer Fraktion im Bezirksausschuss aus dem Jahr 2013 wird es zukünftig eine Franz-Langinger-Straße sowie eine Erna-Eckstein-Straße geben. Auf Grundlage ihrer Lebensleistung und auch wegen ihres Widerstandes gegen das Naziregime ist dies vom Stadtrat der Landeshauptstadt München am 01.02.2018 so beschlossen worden.

Weitere Straßen in diesem Neubauebiet werden wie folgt lauten:

  • Rhea-Lüst-Straße
  • Hermine-von-Parish-Straße
  • Angela-Molitoris-Platz
  • Angela-von-den-Driesch-Weg

Einen Kurz-Lebenslauf der Namensgeber sowie eine Karte des Neubauviertels finden Sie hier: Straßennamenvergabe im Neubaugebiet Paul-Gerhardt-Allee.

Natürlich freuen wir uns besonders über die Ehrung unseres Genossen Franz Langingers, der in der Nähe des jetzigen Neubaugebiets wohnte.


Bürgersprechstunde mit Florian Ritter, MdL

Florian Ritter
9
APR

Der Pasinger SPD-Landtagsabgeordnete Florian Ritter lädt am Freitag, den 13. April zur Bürgersprechstunde ein. Von 16 bis 18 Uhr beantwort Florian Ritter im SPD-Bürgerbüro in der Alten Allee 2 Ihre Fragen und steht für Ihre Anliegen zur Verfügung. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.


Günter Eppeneder feierte 90. Geburtstag

19
FEB

Die Pasinger SPD feiert ihren langjährigen Vorsitzenden Günter Eppeneder, der am vergangenen Freitag 90 Jahre wurde. Eppeneder führte den Pasinger Ortsverein 17 Jahre lang von 1973 bis 1990, oftmals durch bewegte und schwierige Zeiten. Die amtierende Ortsvereinsvorsitzende Franziska Messerschmidt schrieb dazu in ihrer Grußbotschaft: „Dein Verdienst, lieber Günter, ist es, die Pasinger SPD in oftmals turbulenten Zeiten, mit Deiner offenen und geradlinigen Art geführt zu haben. Deine Weggefährten erinnern sich auch heute noch gerne an diese Zeit!“

Eppeneder, gelernter Kesselschmied, Bundesbahn-Betriebsinspektor und stellvertretender Personalratsvorsitzender im Eisenbahnausbesserungswerk Neuaubing trat 1961 in die SPD ein und war Mitinitiator der ersten Planungen zur Umgestaltung des Pasinger Zentrums. Ehrenamtlich engagierte er sich von 1972 bis 1990 im Pasinger Bezirksausschuss und war Aufsichtsratsvorsitzender und Vorstand der Heimstättenbaugenossenschaft an der Gräfstraße. Für dieses Engagement wurde er u.a. mit der Medaille „München leuchtet“, der Thomas-Wimmer- und der Willy-Brandt-Medaille ausgezeichnet. In der 2013 erschienenen Sammlung von Portraits „Menschen in Pasing“ wurde sein Lebenswerk unter dem Titel „Der rote Günter“ gewürdigt.

Zu seinem Geburtstag gratulierte die Pasinger SPD mit einer kleinen Delegation aus ehemaligen Mitstreitern um die ehemaligen Ortsvereinsvorsitzenden Reinhard Sajons und Richard Roth. Bei einem demnächst stattfindenden Festessen wird sich dann noch mehr Gelegenheit ergeben, alte Geschichten zu erzählen, aber auch die aktuelle politische Lage zu analysieren und zu diskutieren.

Günter Eppeneder mit den ehem. Ortsvereinsvorsitzenden Richard Roth (links) und Reinhard Sajons

Zukunftsforum: Die Fenster weit auf für frische Ideen

12
FEB

„Können wir  Geschichten nur über Vergangenes erzählen, oder auch über Dinge, die noch in der Zukunft liegen? Nicht umsonst beginnen die meisten Märchen mit ‚es war einmal…‘“. Mit dieser Frage leitete der Literaturwissenschaftler und SPD-Landtagskandidat für München-Mitte, Dr. Michael Ott, das Treffen des Zukunftsforums der Pasinger Sozialdemokratie am vergangenen Donnerstag ein. Das Zukunftsforum hatte unter dem provokanten Titel „Klassenkampf und kalter Kaffee“ die Frage nach der Erzählung gestellt, die die Sozialdemokratie ins 21. Jahrhundert tragen kann. Offenbar traf das Zukunftsforum damit den Nerv der Zeit, denn der Einladung folgten so viele Parteimitglieder und Gäste, dass zusätzlich noch Stühle in den Saal getragen werden mussten.

„Was wir Zukunft nennen, ist in Wahrheit nur eine Projektionsfläche, die mit unterschiedlichen Gedanken und Gefühlen bespielt wird. Es ist immer eine Frage der Perspektive, ob wir in der Zukunft Krisen oder Chancen sehen. Dem Zukunftsforum als Projekt der Pasinger SPD räumen wir allein schon deshalb viele Chancen ein, da es ein öffentliches Gesprächsforum ist, zu dem alle Bürgerinnen und Bürger, sowohl innerhalb als auch außerhalb der Partei, herzlich eingeladen sind.  Ziel ist des Zukunftsforums der Pasinger SPD ist es, im wahren Sinne des Wortes Politik  zu machen: Argumente einzubringen, von anderen zu lernen, Verständnis zu entwickeln und mitzugestalten. “, so die Pasinger SPD-Vorsitzende Franziska Messerschmidt in ihrer Begrüßung.

Und so wurde dann auch intensiv und teilweise hitzig diskutiert, was die SPD heute ausmacht und wofür sie sich in Zukunft stark machen soll. Vor allem die Herausforderungen der Digitalisierung und der Wandel der Arbeitswelt standen im Mittelpunkt vieler Redebeiträge. Auf diesen Wandel eine sozial verträgliche Antwort zu finden sei die Aufgabe der Stunde. Dies sei auch der Anknüpfungspunkt zur Geschichte der alten Arbeiterpartei, die aus einem Auseinanderbrechen der Gesellschaft nach den Umbrüchen der industriellen Revolution entstanden sei.

Raoul Koether, einer der Moderatoren des Zukunftsforums, nannte genau dies auch als seinen persönlichen Grund, warum er SPD-Mitglied geworden sei: „Es geht um das Versprechen dieses reichen Landes an seine Bürger: Keiner bleibt allein, keiner wird zurückgelassen.“ Und für die München-Partei SPD präzisierte er: „Ich will in einer Stadt leben, in der es erschwinglichen Wohnraum für alle gibt, aber nicht alles zubetoniert wird, in der junge Eltern einen Kindergartenplatz finden, aber Erzieherinnen und Erzieher nicht nur mit der Freude an ihrer Aufgabe bezahlt werden, in der ich in meiner Lederhosen nicht blöd angeredet werde, aber meine Nachbarin im Kopftuch auch nicht.“

Kernforderungen der Teilnehmer, unter anderem der Bezirksrätin Katja Weitzel, waren daher auch der Ruf nach Solidarität und Zusammenhalt, einer gerechten Chancenverteilung, Emanzipation und echter Teilhabe der Bürgerinnen und Bürger an den Entscheidungen der Politik.

Daniel Wiegand, ebenfalls Moderator des Zukunftsforums, erläuterte das weitere Vorgehen mit den Ideen des Abends: „Uns ist es wichtig, dass nicht nur einfach geredet wird, sondern dass am Ende auch etwas dabei herauskommt. Die Ergebnisse der Veranstaltungen des Zukunftsforums werden immer zusammengefasst und auf der Homepage http://zukunftsforum.spd-pasing.de sowie auf unserer Facebook-Seite öffentlich zur Diskussion gestellt. Danach werden sie in die verschiedenen Parteigremien in München, Bayern und dem Bund eingebracht. Es geht darum, neue Formen der politischen Bürgerbeteiligung zu ermöglichen, und zwar unabhängig von Geschlecht, Alter oder Parteimitgliedschaft; in öffentlichen Diskussionen wollen wir die besten Ideen sammeln und in den politischen Prozess hineintragen, natürlich immer transparent und für alle nachvollziehbar.“

Dieses neue und offene Format fand offenbar Anklang unter den Gästen, von denen es einer so ausdrückte: „Ich hätte nicht gedacht, dass in einer Partei so offen und gut diskutiert wird. Das ist toll. Wenn bei mir zu Hause die Luft schlecht wird, dann mache ich auch nicht alles dicht, sondern reiße das Fenster weit auf!“

Impressionen des Abends finden Sie hier.