SPD Pasing ruft Bürgerinnen und Bürger zur Solidarität in der Coronakrise auf

1
NOV

Telefonische Bürger:innensprechstunde ab sofort jeden Freitag

Die Pasinger SPD ruft die Bürgerinnen und Bürger im Münchner Westen zu Solidarität und Zusammenhalt in der Coronakrise auf. Wie die beiden Ortsvereinsvorsitzenden Christa Weigl-Schneider und Raoul Koether erklärten, gehe es jetzt darum die zweite Welle der Infektionskrankheit schnell zu brechen. Auch in München liegt der 7-Tage-Wert pro 100.000 Einwohner seit Tagen deutlich über der Marke 100, Tendenz steigend. Bei annähernd 20.000 Neuinfektionen deutschlandweit bedeutet das, dass von den Infizierten 1.200 Personen stationär behandelt werden müssen, 600 künstliche Beatmung brauchen werden und 200 Personen sterben.

Christa Weigl-Schneider: „Unser Land steht vor einer ungeheuren Herausforderung, sozial, wirtschaftlich und gesellschaftlich. Und auch für jede und jeden für uns ist es momentan schwer mit der Situation zurecht zu kommen. Wir alle müssen jetzt solidarisch sein, Abstandsregeln einhalten, in der Öffentlichkeit Maske tragen und, wenn möglich zu Hause bleiben.“

Raoul Koether ergänzt: „Ein Herunterfahren des öffentlichen Lebens erscheint mir angesichts der Pandemieentwicklung unvermeidlich. Wichtig ist jetzt, dass denjenigen, die von den Konsequenzen des neuen Lockdowns betroffen sind, schnell und wirksam geholfen wird. Sie schultern die wirtschaftliche Last für uns alle. Deutschland hat Glück mit Olaf Scholz einen Finanzminister zu haben, der das erkannt hat. Das schnell aufgelegte 10-Milliarden-Hilfspaket der Bundesregierung zeigt das.“

Raoul Koether und Christa Weigl-Schneider im Gespräch mit Bürgerinnen und Bürgern

Die Pasinger SPD will aber auch vor Ort helfen und hat seit dieser Woche wieder ihr Corona-Bürger:innentelefon freigeschaltet. Jeden Freitag sind die beiden Ortsvereinsvorsitzenden Christa Weigl-Schneider und Raoul Koether unter Nummer (089) 8899 8196 für Anliegen, Sorgen und Wünsche ansprechbar.


SPD Pasing wählt neuen Vorstand

8
SEP

Christa Weigl-Schneider und Raoul Koether führen als erste Doppelspitze seit 126 Jahren den SPD Ortsverein Pasing in den kommenden zwei Jahren. Die 66-jährige Rechtsanwältin für Familienrecht und der 44-jährige Krisenprojektmanager wurden auf der Jahreshauptversammlung am 3. September mit eindrucksvoller Mehrheit als Nachfolgerin von Franziska Messerschmidt gewählt, die nicht erneut kandidierte. Beide neuen Vorsitzenden sind vielfältig ehrenamtlich engagiert und seit Jahrzehnten mit dem Stadtviertel verbunden. Christa Weigl-Schneider: „Unser Anliegen ist es vor Ort präsent zu sein und als Pasinger SPD ein offenes Ohr für die Anliegen der Bürgerinnen und Bürger zu haben, genauso wie für unsere Mitglieder.“ Raoul Koether ergänzt: „In den kommenden zwei Jahren ist es uns wichtig die aktuellen Themen unseres Stadtviertels, aber auch für München, Bayern und darüber hinaus zu bewegen. Wir freuen uns auf spannende Diskussionen mit allen Pasingerinnen und Pasingern.“

Ergänzt wird das neue Vorstandsteam durch die Stellvertreter Marcus Krupar, Stadtrat Christian Müller und Alexander Parasidis. Als Schriftführer wurde Sebastian Raguse und als Kassierin Viola Drewanz wiedergewählt. Neue Beisitzer sind Peter Behrendt, Onat Cibooglu, Barbara Drescher, Walburga Gerstmayr, Marlene Görsch, Maximilian Heilmeier, Daniela Hümmer, Robert Hümmer, Richard Roth, Dr. Rüdiger Schaar, Dr. Constanze Söllner-Schaar und Christian Steinau. Ebenfalls als Beisitzerin gewählt wurde die bisherige Ortsvereinsvorsitzende und 2. stellv. Vorsitzende des Bezirksaussschuß 21 Pasing-Obermenzing, Franziska Messerschmidt. Die neuen Vorsitzenden dankten ihrer Vorgängerin für ihre zeitintensive und professionelle Arbeit in den vergangenen sechs Jahren und überreichten im Namen der Pasinger SPD ein kleines Geschenk.


Jusos im Münchner Westen wollen Bismarck in neuen Kontext setzen

22
JUL

Die kritische Auseinandersetzung mit Denkmälern im öffentlichen Raum hat in den vergangenen Wochen neue Aktualität gewonnen, so auch in Pasing, wo ein Reiterstandbild Otto von Bismarcks als Brunnenfigur auf dem Wensauerplatz steht.

Wenige Monate vor Ausbruch des 1. Weltkrieges enthüllten deutschnationale Bürger*Innen in Pasing den Bismarckbrunnen, versehen mit der Inschrift „In trinitate robur“, in der Dreieinigkeit liegt die Kraft. Damit wurde auf die Gründung des deutschen Kaiserreiches unter Führung Preußens als Folge des Krieges mit Frankreich 1870/71 Bezug genommen. Anders als damals, kann die Figur Otto von Bismarcks heute jedoch nicht mehr so unkritisch betrachtet werden: auch die Verfolgung von Sozialist*Innen, Katholik*Innen und der Beginn des deutschen Kolonialismus sind mit Bismarcks Namen eng verknüpft.

Die Jusos im Münchner Westen machten darauf mit einer Aktion am vergangenen Samstag, 25. Juli 2020, aufmerksam und forderten, das Denkmal in einen neuen Kontext zu stellen. „Denkmäler dienen der Erinnerung an historische Ereignisse, deren Bewertung sich mit der Zeit ändern kann“, so Onat Cibooglu, Sprecher der Pasinger Jusos im Regionalverband West. „Historische Personen und Ereignisse müssen in einer demokratischen Gesellschaft in einem demokratischen Bezug stehen“, so der 20-jährige Student der Wirtschaftswissenschaften an der LMU weiter.

Die Jusos fordern daher die Kommunalpolitiker*Innen im Bezirksausschuß Pasing-Obermenzing und im Münchner Stadtrat auf, sich mit der Figur Bismarcks kritisch auseinanderzusetzen und das Brunnendenkmal, z.B. durch eine erläuternde Tafel, eine per QR-Code abrufbare Audiodatei oder eine künstlerische Umgestaltung des Brunnenumfelds in einen neuen, erweiterten historischen Kontext zu stellen. Diese Auseinandersetzung soll in einem offenen Dialog mit den Bürger*Innen stattfinden, zu dem die Jusos mit ihrer geplanten Aktion einladen.

Mit einem Vorschlag konnten die Jusos bei ihrer Aktion dabei bereits aufwarten: sie kontrastierten die reaktionäre und kriegsverherrlichende Brunneninschrift der „Dreieinigkeit“ mit den drei sozialdemokratischen Grundwerten „Freiheit, Gleichheit und Solidarität“ und kamen mit #BlackLivesMatter Aktivist*innen ins Gespräch.


Telefonsprechstunde der SPD-Pasing

28
JUN

Die Auswirkungen der Pandemie und die Spätfolgen des Lockdowns werden die Menschen in München und anderswo noch lange beschäftigen. Wirtschaft und Gesellschaft werden sich nur langsam von den Einschränkungen erholen. Die Unterstützung der Landeshauptstadt München für von den Schließungen und anderen Maßnahmen seit Mitte März betroffenen Bürger*innen ist weitreichend und umfänglich. Doch wohin kann ich mich Detailfragen wenden, wer hilft bei Mietfragen, wer, wenn der Arbeitgeber insolvent ist und wer kümmert sich? Unsere Genossin Christa Weigl-Schneider bietet ab sofort Freitags von 10 – 12 Uhr eine telefonische Sprechstunde für Fragen rund um die Corona-Maßnahmen an. (Keine medizinische oder juristische Beratung)

1. Termin: Freitag 3. Juli, 10 – 12 Uhr

Tel: 089/ 88998196


Christel Dill verstorben

28
MAI

Die SPD im Münchner Westen betrauert den plötzlichen Tod unserer Genossin Christel Dill. Sie war ein Mensch, der sich ein Leben lang für die Belange von Schwachen, Minderheiten, insbesondere aber für Frauen-Interessen mit hohem Engagement eingesetzt hat. Sie hinterlässt – nicht nur als Seniorenbeirätin – eine große Lücke, die nicht zu ersetzen ist. Ihrem Mann und Ihren Angehörigen wünschen wir viel Kraft, den schweren Verlust zu bewältigen.

Christel Dills Engagement auf allen Ebenen, sowohl beruflich – im Sozialreferat – als auch in ihren vielen Funktionen, war in jeder Hinsicht politisch und während ihrer Arbeit als Sozialpädagogin auch gewerkschaftlich geprägt. Sie hatte noch so viel vor und fehlt uns sehr.

Angelica Hagenstein, ehemalige Vorsitzende des Gesamtpersonalrats der Landeshauptstadt München erinnert sich: “Ich habe mit ihr seit sehr vielen Jahren in der ÖTV, – seit den 70iger Jahren – um bessere Arbeitsbedingungen für unsere Kolleg*innen bei der LHM gestritten und gekämpft. Wir waren uns in guten und schlechten Diskussionen immer verbunden.”

Die Beisetzung findet im engen Familienkreis statt.