Das Klima in der Stadt

Florian Ritter
17
SEP

Donnerstag, 20. September 2018 um 19.30 Uhr, Hofbräu Obermenzing, Verdistraße 125, 81247 München, (Bus 143, 160 – Haltestelle Wöhlerstraße)

Alle Reden vom Wetter, wir kümmern uns um das Klima in unserer Stadt! – Veranstaltung mit Dr. Ludwig Hoegner und Florian Ritter

Dieses Jahr hatten wir wieder einen großartigen Sommer. Seit Ostern lagen die Temperaturen bis auf wenige Tage deutlich über den vieljährlichen Mittelwerten. Die Monate April bis August waren „das Wärmste, was jemals für München gemessen worden ist“, sagt Uwe Zimmermann vom Regionalen Klimabüro des Deutschen Wetterdienstes DWD. Was uns als Biergartenbesucherinnen und –besucher freut, bereitet doch gleichzeitig Anlass zur Sorge: Sind das bereits Anzeichen einer unaufhaltsamen Klimaerwärmung? Was passiert bei uns, wenn die Temperaturen weltweit weiter steigen?

Mit diesen Themen beschäftigt sich diese Veranstaltung, zu der Florian Ritter, MdL den Urenkel des ersten Bayerischen Ministerpräsidenten, Dr. Ludwig Hoegner, eingeladen hat. Diesem ist das Klima in unserer Stadt ein besonderes Anliegen, als Vorstandsmitlglied des BUND Naturschutz in Bayern e.V weiß er, welche langfristigen Auswirkungen Veränderungen im Klima bewirken können.

 


Rote Fahnen auf dem Bahnhofsplatz

16
SEP

„Ja, was ist denn da los?“, fragt eine Pasingerin, bleibt stehen und applaudiert. Rote Fahnen wehten am vergangenen Freitag über den Pasinger Bahnhofsplatz, als der SPD Ortsverein Pasing zusammen mit dem Landtagsabgeordneten Florian Ritter und Bezirksrätin Katja Weitzel zur Kundgebung aufgerufen hatten. „Hoch der 8-Stunden-Tag“ lautete die Forderung, die schon vor über 100 Jahren von den Genossinnen und Genossen in Goldbuchstaben auf ein rotes Leintuch gemalt wurden, die Traditionsfahne der Pasinger Sozialdemokraten. Eine Forderung die heute wieder aktuell geworden ist, denn wer hat heute noch einen Acht-Stunden-Tag?

Davon weiß auch die stellvertretende Vorsitzende der SPD-Jugendorganisation Jusos, Lena Odell: „Als Mutter, die in einer Führungsposition arbeitet, kann ich ein Lied von den Herausforderungen singen, die es bedeutet, Familie und Beruf so zu vereinbaren, dass niemand zu kurz kommt. Wir müssen uns endlich vom 50er-Jahre-Familienbild der CSU verabschieden, in dem der Vater das Geld heimbringt, während die Mutter den Schweinebraten auf den Tisch stellt.“ Deshalb fordert sie, die Chancen der Digitalisierung zu nutzen und mehr Flexibilisierung in der Arbeitszeit zu ermöglichen.

Der Landtagsabgeordnete Florian Ritter ergänzt dazu: „Mehr Flexibilisierung darf aber nicht heißen, dass wir einen 12-Studen-Tag ermöglichen sollen, so wie es dem CSU-Wirtschaftminister gefällt. Ich fordere deshalb, dass Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in jeder Lebensphase selbst bestimmen können, wann und wie lange sie arbeiten. Eine echte Flexibilität bedeutet, nicht immer längere und oft unbezahlte Arbeitszeiten, sondern eine 30-Stunden-Woche bei Einkommenssicherung, flexibel und selbst gestaltet!“

Diese Position teilt auch Bezirksrätin Katja Weitzel: „Wir brauchen eine Umkehr bei der Arbeitszeit. Wir arbeiten immer schneller und müssen flexibler sein. Aber gute Arbeit ist ein Teil des Lebens, sie macht das Leben nicht zu einem Teil der Arbeit!“

Der Bundestagsabgeordnete Florian Post, der extra zur Kundgebung aus Berlin angereist ist, verweist dabei auf eine aktuelle Studie: „Für fast drei Viertel der Eltern ist die Vereinbarkeit von Familie und Beruf eine der wichtigsten politischen Aufgaben der Zukunft. Die SPD hat deswegen in der neuen Regierung eine Möglichkeit geschaffen, in bestimmten Lebenssituationen vorübergehend die Arbeitszeit zu reduzieren. Gleichzeitig haben wir mit der neuen Brückenteilzeit mehr Sicherheit geschaffen, denn Teilzeit darf nicht zur Falle werden.“

Auch Heinrich Birner, Chef der Gewerkschaft ver.di in München, ist es wichtig, dass Flexibilität keine Mogelpackung sein darf. „Die Digitalisierung bietet die Chance, das Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer mehr Selbstbestimmung bei der Arbeitszeit erhalten. Sie können ihre Arbeitszeit reduzieren, wenn Kinder kommen, oder im Alter. Sie können die Arbeitszeit aber auch erhöhen, wenn die Familie mehr Geld z.B. für Anschaffungen braucht, oder bestimmte Projekte es erfordern. Sie können einzelne Tag, z.B. zum Schulanfang freinehmen, oder auch mal länger für eine Weltreise freinehmen. Wir Gewerkschaften werden darauf achten, dass nicht nur Unternehmen von einer solchen Flexibilisierung profitieren. Blicken wir nicht nur 100 Jahre zurück in die Vergangenheit! Blicken wir in die Zukunft und machen das zu unserem ‚Pasinger Programm‘“.


Hoch der 8-Stunden-Tag!

11
SEP

Freitag, 14. September, 16.30 Uhr: Kundgebung auf dem Pasinger Bahnhofsplatz

Vor über hundert Jahren malten Genossen der Pasinger SPD ihre Forderung in Goldbuchstaben auf ein rot gefärbtes Leintuch: „Hoch der 8-Stunden-Tag!“. Heute wird die Traditionsfahne des Ortsvereins aus konservatorischen Gründen im Stadtmuseum verwahrt. Die Forderung ist aber genauso aktuell wie um das Jahr 1900. Die Flexibilisierung von Arbeitszeiten und -orten führt dazu, dass nach Feierabend noch lange nicht Schluss ist mit der Arbeit. Kaum jemand hat heute tatsächlich noch einen Acht-Stundentag. Deswegen gehen die Sozialdemokratinnen in Pasing wieder auf die Straße – wie vor mehr als hundert Jahren – und fordern: „Hoch der 8-Stunden-Tag“.

Florian Ritter, MdL, sagt dazu: „Wie vor über hundert Jahren rufen wir die Pasinger Bürger auf: Raus auf die Straßen! Wir Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten kämpfen mit Euch für die Versöhnung von Leben und Beruf.“

Am Freitag, 14. September, findet um 16.30 Uhr dazu eine Kundgebung auf dem Pasinger Bahnhofsplatz statt. Es sprechen: der Landtagsabgeordnete Florian Ritter, berufstätiger Vater, Bezirksrätin und ehrenamtliche Verfassungsrichtertin Katja Weitzel, Lena Odell, stellv. Vorsitzende der Münchner JungsozialistInnen und berufstätige Mutter, der Bundestagsabgeordnete Florian Post und Heinrich Birner, Geschäftsführer der Gewerkschaft ver.di in München.


Auf geht’s zum Entenrennen!

2
SEP

Treffpunkt: Pasinger Stadtpark, Höhe Endeweg, 15:30 Uhr. Entenausgabe ab sofort im Bürgerbüro in der Alten Allee 2, bzw. dann vor Ort ab 15.30 🙂

Schwimmunterricht rettet Leben!

Die SPD im Landtag mit Florian Ritter setzt sich dafür ein, dass unsere Kommunen gut ausgestattet werden, so dass alle Kinder schwimmen lernen können, unabhängig vom Einkommen der Eltern.
Dafür braucht es Investitionen in die kommunale Infrastruktur – auch direkt vom Land. Schwimmen zu können bedeutet persönliche Freiheit und Sicherheit. Wir wollen, dass beides nicht vom Geldbeutel der Eltern abhängig ist. Mit unserem #Entenrennen wollen wir auf dieses wichtige Problem hinweisen.


Führungen zum Tag des offenen Denkmals

SPD Pasing
30
AUG

Am nächsten Tag des Denkmals 2018 finden zwei Führungen in Pasing statt. Die Führungen würden extra so gelegt, dass bei Interesse ein Besuch der beiden Veranstaltungen möglich ist. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

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Montagehalle der Eggenfabrik
Hildachstraße 19, Neubaugebiet bei der Paul-Gerhardt-Allee, 81245 München Pasing

Beschreibung: Fabrikhalle der ehemaligen Münchener Eggenfabrik, langgestreckter Satteldachbau mit mehrfach geknicktem Dach und Schweifgiebelfassaden in geometrisierendem Dekor, mit einer Tragkonstruktion aus Eisenfachwerk und Betonkassetten, 1909/10

Öffnungszeiten am 9. September 2018
9.30 – 13 Uhr (sonst nicht geöffnet)

Führung um 10 Uhr durch Imke Gloth, Kunsthistorikerin, und Dr. Rüdiger Schaar, Mitglied im BA 21

  • Besichtigung der Eggenfabrikfabrik als ein Beispiel für die Industrialisierung Pasing
  • Ausblick auf die Planungen zur weiteren Nutzung der Eggenfabrik als “Aktionssportzentrum”
  • Öffentliche Grünanlage im Neubaugebiet Paul-Gerhardt-Allee

Dauer der Führung ca. 1,5 h

Kontakt: Dr. Rüdiger Schaar, BA 21, Stellvertretender Denkmalschutzbeauftragter , Tel.: 01522 9899008, E-Mail: ruedigerschaar@web.de
Imke Gloth, M.A. Kunsthistorikerin, Tel.: 089 6236672, E-Mail: imkegloth@online.de

Der angebotene Führungstermin der Eggenfabrik dürfte die letzte Gelegenheit sein, die Eggenfabrik im ursprünglichen Zustand zu sehen, bevor die Bauarbeiten zum geplanten “Actionssportzentrum“ beginnen. 

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St.-Wolfgang-Kirche
Pippinger Straße 49a, 81245 München Obermenzing

Beschreibung: Saalkirche mit Satteldach, eingezogenem Polygonchor und Chorflankenturm mit Pyramidendach, Putzfassade mit Wandmalereien, spätgotisch (1478-80), Ausstattung, Friedhof mit Friedhofsmauer und Grabmälern um die Kirche

http://pfarrei-leidenchristi.de/?page_id=11

Öffnungszeiten am 9. September 2018
14 – 16 Uhr (sonst So vor der Abendmesse geöffnet)

Führung um 14 Uhr
durch Prof. Dr. Johann Wittmann, Stellvertretender Vorsitzender Verein der Freunde Schloss Blutenburg e.V.
Dauer der Führung ca. 1,5 Std.

Kontakt: Prof. Dr. Johann Wittmann, Stellvertretender Vorsitzender Verein der Freunde Schloss Blutenburg e.V., E-Mail: johann.wittmann@web.de
Dr. Rüdiger Schaar, Tel.: 01522 9899008, E-Mail: ruedigerschaar@web.de

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Weitere Informationen zum Tag des Denkmals finden Sie z. B. auf der Website: https://maps.tag-des-offenen-denkmals.de/#/denkmal/1188837601107?_k=qjg6bo