Jahresempfang der SPD im Münchner Westen

SPD Pasing
27
APR

Mehr als 100 Gäste konnte Stadtrat Christian Müller in seiner Funktion als Vorsitzender des SPD-Landtagstimmkreis 106 München-Pasing im Jagdschloß in Obermenzing begrüßen. Nach zwei Pandemiejahren waren auf Einladung des Landtagsstimmkreises, der Ortsvereine im Münchner Westen, dem Landtagsabgeordneten Florian Ritter und Bezirksrätin Katja Weitzel viele Vertreter:innen der Vereine und Verbände und Genoss:innen gekommen, um sich auszutauschen und unterbrochene persönliche Verbindungen wieder aufleben zu lassen. Der Pasinger SPD-Vorsitzende Raoul Koether: “Ein solches Treffen hat uns allen gefehlt, schön dass es jetzt wieder möglich war. Ein besonderer Dank gilt aber unserer Bürgermeisterin Verena Dietl für Ihre Ansprache!”

Verena Dietl, die selbst aus dem Münchner Westen kommt, erläuterte in Ihrer Festrede, die Anstrengungen, die die Landeshauptstadt München unternommen hat, damit die Münchnerinnen und Münchner gut durch die Pandemie kommen: “Der SPD und mir war es wichtig, dass auch unter den notwendigen Sparzwängen das Soziale nicht zu kurz kommt. Gerade wenn die Zeiten härter werden, müssen wir dort weiter Geld investieren, um den Zusammenhalt der Münchnerinnen und Münchner sicherzustellen!”

Photos: Thomas Witzgall


SPD Pasing trauert um Ludwig Asam

23
FEB

Die Pasinger SPD trauert um ihr langjähriges Mitglied Ludwig Asam, das im Februar im 100. Lebensjahr verstorben ist. Asam war eines der prägenden Gesichter des Ortsvereins von den 1970er bis in die 90er Jahre und gehörte in dieser Zeit dem Ortsvereinsvorstand als Kassier an. Im Pasinger Bezirksausschuß, dessen Mitglied er von 1973 bis 1990 war, kümmerte er sich vor allem um Themen des öffentlichen Nahverkehrs und der Stadtplanung, Themen, denen er als Fahrdienstleiter des Pasinger Bahnhofs besonders verbunden war.

Ludwig Asam (1922-2022)

In seiner Trauerrede hob der Pasinger SPD-Vorsitzende Raoul Koether sein Engagement für das Stadtviertel und dessen Bewohner:innen hervor: „Wigg Asam ist vor mehr als 60 Jahren der SPD beigetreten, um sich für unsere Grundwerte Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität einzusetzen. Bis ins hohe Alter waren ihm seine Mitmenschen nahe. Noch 2019 gründete er mit anderen Anwohner:innen des Eisenbahnerviertels an der Haberlandstraße eine Mieter:innen-Initiative und nahm regen Anteil am politischen Geschehen. Jetzt ist er seinen geliebten Sternen ein Stück näher gerückt. Wir Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten werden ihm stets ein ehrendes Andenken bewahren.“


Das Bild der Bundeswehr in der Gesellschaft

SPD Pasing
12
FEB

Donnerstag, 17. Februar 2022 um 19.30 Uhr. Online über Zoom. Anmeldungen unter spdinfo@spd-pasing.de

Soldat:innen helfen in den Gesundheitsämtern und Impfzentren, in den Medien mehren sich Meldungen über die Bundeswehr. Lange hat die deutsche Armee in der Öffentlichkeit keine so große Rolle mehr gespielt wie in der Coronakrise. Vorher war sie für viele fast ganz von der Bildfläche verschwunden. Woran liegt das und wie steht es um unser Verhältnis zur Truppe? Als im Oktober Soldaten in Uniform beim Großen Zapfenstreich mit Fackeln vor dem Reichstagsgebäude entlang ziehen, um den rund 90.000 Soldat:innen zu danken, die in den vergangenen 20 Jahren in der Bundeswehrmission in Afghanistan im Einsatz waren, ist das ein Bild, das bei vielen für Unbehagen sorgte. Ein Zeichen wie weit sich viele von der demokratischen Parlamentsarmee entfremdet haben. Gleichzeitig werden immer wieder Fälle von rechtsextremen Aktivitäten und Netzwerken in der Armee aufgedeckt.

Bild: Wikimedia Commons/Lupus in Saxonia (CC-BY-SA-4.0)

Tatsächlich ist die Rolle und Funktion der Bundeswehr seit dem Ende des Kalten Krieges nie Gegenstand eines umfassenden Diskurses gewesen. Als Ursache hierfür wird unter anderem immer wieder die fehlende Bereitschaft zur Befassung mit dem Phänomen Krieg und Tod in einer nicht unmittelbar militärisch bedrohten Gesellschaft genannt.

Bei unserer Mitgliederversammlung im Februar wollen wir daher die verschiedenen Aspekte im Verhältnis der Bundeswehr zur Gesellschaft beleuchten und diskutieren. Als Referent steht uns dabei Tino Jänicke, Berater für Strategie und Verteidigung bei Johannes Arlt, MdB, zur Verfügung. Tino Jänicke ist Berufsoffizier der Luftwaffe, studierte 2009-2014 Staats- und Sozialwissenschaften an der Universität der Bundeswehr München und war dabei dabei Mitglied im Fakultätsrat und im Studentischen Konvent. Seit April 2020 ist er Kompaniechef in Mecklenburg Vorpommern, zuvor diente er u.a. als Fachdezernent, Pressesprecher und Adjutant.


Wie soll es am Pasinger Bahnhof Nord weitergehen?

SPD Pasing
23
JAN

Öffentliche Mitgliederversammlung am 27.01.2022 um 19.30 Uhr. Online auf Zoom. Anmeldung unter spdinfo@spd-pasing.de

Wissen Sie noch, was Sie am 8. Oktober 2009 gemacht haben? Vermutlich nicht, aber an diesem Tag hätten Sie am ersten Workshop “Umgestaltung des Bereichs Pasing Bahnhof Nord” im Pasinger Rathaus teilnehmen können. 12 Jahre später und unzählige, immer frustrierte Mahnungen der Bezirksausschussmitglieder später, hat jetzt im Dezember das Mobilitätsreferat der Landeshauptstadt München das Gutachten vorgelegt, wie das sich selbst ordnende Chaos rund um den Wensauerplatz, die August-Exter- und Gottfried-Keller-Straße aufgelöst werden soll.

Die Pasinger SPD möchte nun in ihrer öffentlichen Mitgliederversammlung am 27. Januar um 19.30 Uhr diese Planungen vorstellen. Der Planungsexperte und langjähriger SPD-Fraktionssprecher Richard Roth, der die Planung von Beginn an begleitet hat, wird in den Abend einführen und freut sich auf eine angeregt Diskussion. Pandemiebedingt findet die Veranstaltung online statt. Eine kostenlose Anmeldung ist unter spdinfo@spd-pasing.de möglich. Die Angemeldeten erhalten am Veranstaltungstag den Zugangslink per Mail.


Raoul Koether in den Vorstand der SPD München gewählt

23
JAN

Am vergangenen Wochenende hat die Münchner SPD auf einem Online-Parteitag mit einer coronabedingten Verspätung von mehr als einem Jahr einen neuen Unterbezirksvorstand bestimmt. Der Pasinger SPD-Vorsitzende Raoul Koether wurde dabei als Beisitzer gewählt und vertritt nun die Interessen des Münchner Westens auf Münchner Parteiebene. Der 46-jährige Schiffbauingenieur erklärte zu seiner Kandidatur: „Ich bin stolz auf meine Heimatstadt und ich bin stolz auf ihren Erfolg. Aber ich kämpfe für das Versprechen dieser reichen Stadt an ihre Bewohner:innen: ‚Keine:r wird zurückgelassen‘. Deshalb bin ich Sozialdemokrat geworden. Dass es München, so viel besser als vielen anderen Städten, gelungen ist, eine solidarische Stadtgemeinschaft zu erhalten, liegt vor allem auch daran, dass Sozialdemokrat:innen an der Stadtspitze die Kultur des Zusammenlebens in unserer Stadt geprägt haben. Leider ist das für viele Münchnerinnen und Münchner so sehr zur Selbstverständlichkeit geworden, dass sie bei den Wahlen immer weniger ihr Kreuz bei uns machen, wie auch das stadtweite Ergebnis der letzten Bundestagswahl gezeigt hat. Wahlerfolge gelingen vor allem immer dann, wenn zwei Dinge zusammentreffen: gute Ideen und eine schlagkräftige Organisation.“

Beides will er nun im Unterbezirksvorstand voranbringen, um das Team um den ebenfalls neugewählten Vorsitzenden und Stadtrat Christian Köning zu unterstützen.

Raoul Koether im Gespräch mit dem neuen Münchner SPD-Vorsitzenden Christian Köning bei der Wahlkundgebung im September 2021