Trauer um Günter Eppeneder

5
DEZ

Die Pasinger SPD trauert um ihren langjährigen Vorsitzenden Günter Eppeneder, der im Alter von 91 Jahren verstorben ist. Eppeneder gehörte der SPD seit 1961 an und führte den Pasinger Ortsverein 17 Jahre lang zwischen 1973 und 1990, oftmals durch bewegte und schwierige Zeiten. Die SPD Pasing erinnert sich dabei in Dankbarkeit an seine klaren Positionen und seine stets vermittelnde und den Zusammenhalt fördernde Persönlichkeit, auch über politische Positionen und Parteigrenzen hinweg.

Vielen Menschen im Stadtbezirk war Eppeneder als Mitglied des Bezirksausschusses bekannt, dem er von 1972 bis 1990 angehörte, davon viele Jahre als Fraktionssprecher der SPD. Dort war er einer der Mitinitiatoren der ersten Planungen zur Umgestaltung des Pasinger Zentrums.

Der gelernte Kesselschmied war als Bundesbahn-Betriebsinspektor ein engagierter Gewerkschafter. So vertrat er viele Jahre lang die Interessen der Beschäftigten des Eisenbahnausbesserungswerk Neuaubing als stellvertretender Vorsitzender des Personalrats. Auch nach seiner Pensionierung setzte er seine Gewerkschaftstätigkeit als Vorsitzender des Altenklubs der Gewerkschaft der Eisenbahner Deutschlands (jetzt EVG) fort.  Viele Jahre war er zudem Aufsichtsratsvorsitzender und zeitweise auch Vorstand der Heimstätten-Baugenossenschaft an der Gräfstraße in Pasing und hatte wesentlichen Anteil an deren Entwicklung und Ausbau.

Günter Eppeneder war Träger der Medaille „München leuchtet“, der Thomas-Wimmer- und der Willy-Brandt-Medaille. In der 2013 erschienenen Sammlung von Portraits „Menschen in Pasing“ wurde sein Lebenswerk unter dem Titel „Der rote Günter“ gewürdigt.

Franziska Messerschmidt, Vorsitzende der Pasinger SPD, kondolierte: „Die SPD verliert eine einzigartige Persönlichkeit, die sich um die Sozialdemokratie in Pasing besonders verdient gemacht hat und bis kurz vor seinem Tod regen Anteil am Leben seines Ortsvereins genommen hat. Trotz seines hohen Alters hat Günter Eppeneder es sich auch dieses Jahr nicht nehmen lassen, an unserem Sommerfest teilzunehmen. Wir werden Günter stets ein ehrendes Andenken bewahren.“

Die Beisetzung findet am Montag, 9. Dezember, um 09.45 Uhr auf dem Friedhof Pasing (Lampertstr. 1) statt.


Wahlkampfauftakt der SPD Pasing

27
NOV

Samstag, 7. Dezember 2019 (14 Uhr): Wahlkampfauftakt der SPD Pasing mit dem SPD-E-Mobil; Pasing Arcaden, Pasinger Bahnhofsplatz 5, 81241 München-Pasing

Samstag, 7. Dezember 2019 (17 Uhr): „Lichtblicke in Pasing“ zu den neuen Kunstwerken im öffentlichen Raum; Treffpunkt: SPD-E-Mobil vor den Pasing Arcaden, Pasinger Bahnhofsplatz 5, 81241 München-Pasing

Mit zwei Highlights startet die Pasinger SPD am Samstag, 7. Dezember um 14 Uhr vor den Pasing Arcaden am Pasinger Bahnhofsplatz in den Kommunalwahlkampf. Rund um das E-Mobil der SPD München sind dabei die Pasinger Stadtratskandidatinnen und -kandidaten Christian Müller, Franziska Messerschmidt, Raoul Koether, Alexander Parasidis, Daniela Hümmer und Robert Hümmer ansprechbar, egal ob es um Anregungen, kleine Sorgen oder große Anliegen geht. Ebenso werden zahlreiche Bezirksausschusskandidatinnen und -kandidaten für lokale Anliegen zur Verfügung stehen, darunter die SPD-Fraktionssprecherin und Stadträtin Dr. Constanze Söllner-Schaar.

Um 17 Uhr startet dann ebenfalls am E-Mobil vor den Pasing Arcaden die Taschenlampenführung „Lichtblicke in Pasing“ zu den neuen Kunstwerken im öffentlichen Raum. Dr. Rüdiger Schaar, Mitglied im Bezirksausschuss Pasing-Obermenzing und Unterausschuss Kultur und Heimatpflege, wird zusammen mit dem Kulturforscher und BA-Kandidaten Christian Steinau diese Kunstwerke im wahrsten Sinne “beleuchten” und über die Hintergründe der Entstehung erzählen. Dabei werden auch einige der Künstler persönlich anwesend sein und über sich und ihre Arbeit berichten. Unter anderem wird auch die Lichtinstallation von Johannes Reihl vorgestellt, die an den vier Adventswochenenden das Pasinger Rathaus erstrahlen lässt. Die kostenlose Führung, bei der auch für Getränke gesorgt ist, dauert ca. 90 Minuten. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.


Solar-Offensive für Pasing

25
NOV

Der Klimawandel ist eine gesamtgesellschaftliche und sogar übergesellschaftliche Herausforderung. Die Bekämpfung des Klimawandels sollte auf mehreren Ebenen gleichzeitig ansetzen, auch auf der kommunalen Ebene.

Deshalb fordern wir Fotovoltaik-Anlagen auf den Flachdächern des Max-Planck-Gymnasiums, des Westbades, im neuen Quartier an der Paul-Gerhardt-Allee sowie an der Lärmschutzwand entlang der Josef-Felder-Straße – die SZ berichtet.


Sind wir Recycling-Weltmeister? – Über Recyclingmärchen und Quotenzauber

SPD Pasing
29
SEP

Mittwoch, 9.10.2019, 19.00 Uhr: Alte Allee 2, 81245 München

Referent: Helmut Schmidt, Werkleiter a.D. Abfallwirtschaftsbetrieb München (AWM)

Gemäß der Definition des Kreislaufwirtschaftsgesetzes ist “Recycling (…) jedes Verwertungsverfahren, durch das Abfälle zu Erzeugnissen, Materialien oder Stoffen entweder für den ursprünglichen Zweck oder für andere Zwecke aufbereitet werden; es schließt die Aufbereitung organischer Materialien ein, nicht aber die energetische Verwertung und die Aufbereitung zu Materialien, die für die Verwendung als Brennstoff oder zur Verfüllung bestimmt sind”.

Deutschland nennt sich gern Recycling-Weltmeister. Zwar sind wir in vielen Punkten führend beim Recycling. Doch werden die Recycling-Quoten wirklich realistisch ermittelt? Durch separate Erfassung und Sortierung ist noch lange kein Recycling erreicht. Und beim Export in asiatische Länder, die über keine geeigneten Recycling-Technologien verfügen, findet ebenfalls kein Recycling statt. Tatächlich gelangen weniger als 15 % der Abfälle als Sekundärrohstoffe in neue Produkte. Was müsste sich in Europa und Deutschland ändern, um wirklich zu einer nachhaltigen Kreislaufwirtschaft zu kommen?

Helmut Schmidt, langjähriger Werkleiter des AWM wird darüber berichten, wo Recycling bereits gut funktioniert und was noch geändert werden müsste, damit eine umfassende Kreislaufwirtschaft entstehen kann. Besonders eingehen wird er auf die EU-Kreislaufwirtschaftsstrategie, das deutsche Verpackungsgesetz und ob München eine gelbe Tonne für Verpackungen braucht.


Exter, Borst und Lipperheide – von der historisierenden Villencolonie II zum urbanen Wohnquartier

SPD Pasing
29
SEP

Mit diesem Interesse hatte niemand gerechnet. Trotz strömenden Regens nahmen mehr als 50 Interessenten an dieser Veranstaltung zum Denkmalschutz im SPD-Bürgerbüro in der Alten Allee teil. Wirken der Architekten August Exter und Bernhard Borst reichte der Platz im Bürgerbüro kaum aus. Neben der Entwicklung der Villenkolonie II erfuhren die Teilnehmer von den Umbrüchen in Architektur und Wohnungsbau in der Zeit um 1900 und damit über das Wirken von August Exter und Bernhard Borst.

Angela Scheibe-Jäger, Obermenzingerin und Geschichtsbegeisterte Bürgerin hat sich intensiv mit der Geschichte des Viertels und den Besonderheiten der Baustile auseinandergesetzt. Gut gegen den Regen geschützt, wurde sie von Dr. Schaar in einer Fahrradrikscha auf der Tour gefahren. Diese ging von architektonischen Kleinoden und Höhepunkten bis zu den großen Künstlervillen von Richard Riemerschmid und Carl Gussow. Die Teilnehmer lernten an den historisierenden Villen die typischen Besonderheiten der Merkmale des Exter-Baustils mit Türmchen, Erkern und Säulen kennen. Als Brückenschlag zur Moderne wurde abschließend das aktuelle Bauprojekt an der Lipperheidestraße besucht, bei dem in einem Neubaugebiet ca. 340 Mietwohnungen entstehen. Auf der etwa acht Hektar großen Fläche soll ein lebendiges Quartier mit Kindergarten und anderen Infrastruktureinrichtungen sowie „Freiraumnutzungen“ für bis zu 800 Menschen entstehen. Ein Umbruch, denn das Gebiet wurde bisher landwirtschaftlich genutzt.

Auch diese Veranstaltung ein großer Erfolg, Scheibe-Jäger und Dr. Schaar zeigten sich zufrieden: „Es hat sich gezeigt, dass ein großes Interesse der Bürgerinnen und Bürger an unseren Stadtviertel besteht. Wir werden so etwas auf jeden Fall öfter anbieten“ so fassten sie übereinstimmend zusammen.