Was denken Maschinen über Frauen?

SPD Pasing
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Öffentliche Mitgliederversammlung am Donnerstag, 15. April 2021 um 19.30 Uhr via ZOOM

Künstliche Intelligenz (KI) ist eine der großen Innovationen unserer Zeit. Sie begegnet uns tagtäglich: Smartphones erkennen unsere Gesichter, Googles BERT verbessert unsere Sucherlebnis und Alexa unterstützt uns im Alltag. KIs verfassen Wetterberichte, Börsennews und Sport-Highlights, sie fahren Autos, malen Bilder und schreiben Gedichte. Ihre Algorithmen sind universell, das heißt sie gelten für alle gleich.

Klingt gerecht? Ist aber nicht so.

Künstliche Intelligenzen lernen von „analogen Entscheidungen“ aus der Vergangenheit. Dabei übernehmen sie diskriminierende Muster und verstärken sie anschließend weiter. In der Arbeitswelt zum Beispiel stammen Daten aus einer Zeit, in der das Management von Männern bestimmt wurde. So werden unter anderen Frauen zu den neuen Verlierern des digitalen Zeitalters. Aus dieser Entwicklung ergeben sich neue ethische Fragen und die Notwendigkeit politischer Forderungen. Über das und vieles mehr möchten wir mit unserer Referentin Cindy-Ricarda Roberts diskutieren.

Cindy-Ricarda Roberts

Cindy-Ricarda Roberts ist assoziierte Mitarbeiterin am Zentrum für Ethik der Medien und der Digitalen Gesellschaft und wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Medienethik der Hochschule für Philosophie München. Als Teil der Forschungsgruppe “Ethics of Digitization” promoviert sie derzeit an der Technischen Universität München zum Thema „Demokratie und Digitalisierung“.

Wenn Sie sich für diese Veranstaltung, die online über Zoom stattfinden wird, interessieren, bitte schreiben Sie uns eine kurze Nachricht unter spdinfo@spd-pasing.de Die Angemeldeten erhalten am Veranstaltungstag den Zugangslink als Nachricht.

Photo: colourbox, Cindy-Ricarda Roberts


Bäume für Pasing

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APR

Seit vielen Jahren schon setzt sich unser Genosse Dr. Rüdiger Schaar im Bezirksausschuss Pasing-Obermenzing für Natur- und Landschaftsschutz ein, seit dieser Amtsperiode auch als Vorsitzender des Unterausschusses Natur und Umwelt.

Unter dem Motto “Bäume gegen den Klimawandel” sucht der Bezirksausschuss jetzt Standorte für neue Bäume bei uns im Viertel. Auf der BA-Homepage heißt es dazu:

“Der Baumbestand auf den privaten Grundstücken in München schwindet von Jahr zu Jahr. Der überall zu beobachtende Baudruck und die Nachverdichtung tragen dazu bei, dass der Grünbestand in der Stadt geringer wird. Hinzu kommt, dass die noch vorhandenen Bäume durch die Trockenheit infolge des Klimawandels sehr großen Belastungen ausgesetzt sind. Massive Schäden – häufig in Kombination mit Schädlingen – können in kurzer Zeit zum Absterben der Bäume führen. Dies ist z. B. sehr stark an den Waldkiefern oder dem Eschen zu beobachten.

Kennen Sie Stellen und Orte im Stadtbezirk,
– wo früher ein Baum stand?
– wo noch gut ein Baum hinpasst?
– wo einen Baum krank ist oder abstirbt?

Helfen Sie mit, neue Bäume zu pflanzen!

Sie als Bürgerinnen und Bürger des Stadtbezirkes sind herzlich eingeladen, bis spätestens 30.4.2021 freie Flächen, Lücken und Orte zu melden, auf denen neue Bäume gepflanzt werden können.

Ihre Ideen für neue Baumstandorte im Stadtbezirk können Sie mit einer möglichst genauen Beschreibung und am besten einem Foto oder einer GPS-Koordinate auf verschiedenen Wegen an den Bezirksausschuss einreichen:

  • per Mail an: ba21@muenchen.de
  • per Post an die: BA-Geschäftsstelle West, Landsberger Straße 486, 81241 München
  • per Messenger WhatsApp oder Signal oder Telegram an 01522/98 99 008 (Hier können Sie auch die Koordinatenfunktion im Messengerdienst verwenden!)”

#Weltfrauentag2021

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Soziale Politik für Lena, Marlene, Christa, Magdalena, Hanna, Seija… und für Dich!

Frauenrechte sind Menschenrechte. Es ist gut, dass wir am Internationalen Frauentag daran erinnert werden, weil es an der Umsetzung oft noch fehlt. Die Genoss:innen des Arbeitskreises Gleichstellung in unserem Ortsverein möchten Sie einladen, mit unseren Ideen und Anregungen den heutigen 100. Internationalen Frauentag zu feiern.

Hier geht es zu unserem Video zum Weltfrauentag 2021…


Klatschen allein reicht nicht!

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JAN

Öffentliche Mitgliederversammlung der SPD Pasing zum Thema „Pflege“

Donnertag, 14.01.2021, 19.30 Uhr mit Seija Knorr-Köning (desig. Bundestagskandidatin und Pflegekraft) und Mona Frommelt (Direktorin der Hans-Weinberger-Akademie der AWO): online, Anmeldung unter spdinfo@spd-pasing.de

2020 war ein herausforderndes Jahr, ganz besonders für die Pflegekräfte in unseren Krankenhäusern und Altenheimen, in denen das Personal schon vor Ausbruch der Coronapandemie knapp war. Da reicht es nicht, auf dem Balkon zu klatschen, sondern es müssen Fragen geklärt werden, wie die nach einer besseren Bezahlung, besseren Arbeitsbedingungen und vor allem, wie mehr Menschen für diesen Beruf gewonnen werden können. Können ausländische Pflegekräfte diese Lücke schließen und wie steht es mit der Anerkennung von nicht in Deutschland erworbenen Berufsabschlüssen?

Darüber diskutiert die Pasinger SPD am Donnerstag, 14. Januar um 19.30 Uhr in einer öffentlichen Mitgliederversammlung, die online stattfinden wird. Als Referentinnen werden Seija Knorr-Köning erwartet, die selbst Kranken- und Gesundheitspflegerin ist und im Münchner Westen für den Bundestag kandidieren wird, sowie Mona Frommelt, die als Direktorin der Hans-Weinberger-Akademie der AWO unter anderem für die Ausbildung der Pflegekräfte verantwortlich ist.

Seija Knorr-Köning: „Schon vor 5 Jahren musste ich im Nachtdienst 34 Patient:innen alleine versorgen. Der Personalmangel in der Pflege ist nicht neu, nur die öffentliche Aufmerksamkeit. Wir haben jetzt die Chance, als Gesellschaft zu diskutieren was uns die beste Gesundheitsversorgung und somit anständige Arbeitsbedingungen für medizinisches Personal wert sind.“

Bei der Online-Veranstaltung sind Gäste herzlich willkommen. Der Zugangslink wird nach Anmeldung unter spdinfo@spd-pasing.de zugeschickt. Die Teilnahme ist kostenlos.


SPD Pasing ruft auf, trotz Corona in der Vorweihnachtszeit den lokalen Einzelhandel zu unterstützen

28
NOV

Corona hält uns nach wie vor in Atem und das Weihnachtsfest und die vorweihnachtliche Einkaufszeit stehen vor der Tür. Während der Onlinehandel weiterhin boomt, davon aber nur wenige Menschen profitieren, ist die SPD Pasing sehr in Sorge, dass vor allem in dieser Vorweihnachtszeit noch mehr Menschen im Internet einkaufen, statt im Einzelhandel im Pasinger Zentrum. Der stellvertretende SPD-Vorsitzende von Pasing, Marcus Krupar, meint: „Jeder möchte ein lebens- und liebenswertes Pasinger Stadtzentrum haben. Dazu gehören essentiell die Pasinger Einzelhändler. Nur wenn die Pasingerinnen und Pasinger dort auch einkaufen, können wir diese Läden und insbesondere auch die Arbeitsplätze erhalten.“

Marcus Krupar und Marlene Görsch in der Pasinger Gleichmannstraße

Marlene Görsch, ebenfalls Mitglied im Vorstand der SPD Pasing und begeisterte Bergsportlerin ergänzt: „Ich kaufe lieber im Einzelhandel, weil ich mich mit meiner Lieblingsverkäuferin nicht nur gerne über Sicherheit am Berg, sondern auch über die nächste Tour unterhalte.“ So wie wir Bürger jeder einzeln zur Eindämmung der Corona-Pandemie beitragen können, so können wir nur durch unser Handeln und Vor-Ort-Einkaufen unsere Innenstädte bewahren.